Song der Woche: The Lords – Poor Boy (1965)

[...] The Lords ist eine deutsche Beat- und Rockband aus Berlin, die zwischen 1965 und 1969 mit englischsprachigen Songs in den deutschen Charts vertreten war. Zu ihren bekanntesten Stücken zählen Shakin’ All Over und Poor Boy.

Kaum eine andere Rockmusikgruppe ist seit 50 Jahren im deutschen Sprachraum aktiv, und auch weltweit gehören sie mit beispielsweise The Rolling Stones oder The Ventures zu den langlebigsten Bands. [Wikipedia]

Was bedeutet eigentlich “Schwulst”?

[...] Synonym für Schwulststil.

Schwulststil ist eine Bezeichnung der Literaturkritik, die sich im 18. Jahrhundert etablierte und der Literatur des Barock rückwirkend prunkhafte Aufgeblasenheit vorwarf. Im engeren Sinne gilt Schwulst als Merkmal des manieristisch übersteigerten Einflusses der Rhetorik auf die Dichtung seit dem Ende des 16. Jahrhunderts. Die moderne Literaturwissenschaft betrachtet Schwulst nicht mehr als negativ, sondern als authentischen Ausdruck der Zeit. [Wikipedia]

Gestrandet

[Ich versuche es erneut. Nach dem großen Erfolg von Wollhelm - gäähn - beginne ich nun eine weitere Fortsetzungsgeschichte, von der ich nicht weiß wann und wie ich sie beenden werde.]

Kapitel 1 – Das Messer am Brunnen

Etwas Kaltes, Feuchtes umklammerte seine Füße und versuchte ihn abwärts zu ziehen. Hinab in die Dunkelheit und Kälte des Nichts. Plötzlich bemerkte er einen wärmenden, fast stechend heißen Sonnenstrahl auf seiner linken Wange und als er blinzelte schien ihm die brennende Scheibe grell ins Gesicht. Geblendet schloss er wieder die Augen, doch im selben Augenblick dachte er an riesige Monster mit langen Fangarmen, die versuchten ihn in die Dunkelheit zu ziehen.

Schnell sprang er auf und bemerkte, dass er im weichen Sand eines Strandes stand und das Monster das Meer war, welches seine Arme in Form von Wellen ausschickte und den Fremden an den Beinen umspülte. Die Sonne stand am klaren, blauen Himmel etwa zwei Stunden vor Mittag. Wie war er an diesen Strand gelangt? Wie lange hatte er schon hier gelegen? Er versuchte, sich der letzten Ereignisse zu entsinnen, doch so sehr er sich auch anstrengte, sein Gedächtnis schien so leer wie der Strand unter seinen Füßen zu sein. Selbst sein Name und seine Herkunft schienen in unerreichbare Ferne gerückt zu sein. Eine Melodie kam ihm plötzlich in den Sinn, und irgendwie kam sie ihm auch bekannt vor, aber auch hieran konnte er sich nicht erinnern.

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Alte Postkarten: Lenin bei Arbeiten auf dem Roten Platz (1920)

Glaube ich zumindest. Er müsste in der vorderen Gruppe (die mit dem Holzstamm) der ganz rechts sein. Allerdings weiß ich nicht WARUM er dort arbeitet.

[...] Die Bezeichnung Roter Platz hat weder einen Bezug zur Zeit des Kommunismus in Russland noch zur Farbe der Kremlmauern und -türme, deren Anstrich bis zum 16. Jahrhundert weiß war. Der Name ist schon im 17. Jahrhundert belegt und bedeutet eigentlich „schöner Platz“. Das Adjektiv „красный“ (krasny) bedeutete in der russischen Sprache ursprünglich sowohl „rot“ als auch „schön“, im Laufe der Zeit hat es jedoch die Bedeutung „schön“ verloren und wird heute in der Alltagssprache nur noch als „rot“ gebraucht. Dies führt zu fälschlichen Annahmen bezüglich der Namensherkunft selbst bei Russen und zur etwas irrtümlichen Übersetzung als Roter Platz im Deutschen und anderen Sprachen. [Wikipedia]

Platzeck kommt!

Jetzt wird alles gut! Der Deichgraf bricht seinen Urlaub ab und fährt an die Oder um sich persönlich ums Hochwasser zu kümmern. Gottseidank!

Erwähnenswert ist übrigens noch das seit dem so genannten “Jahrhundert-Hochwasser” vor 13 Jahren es von der Rot-Schwarzen Regierung in Brandenburg versäumt wurde wichtige Punkte zu sichern. So zum Beispiel in Brieskow-Finkenheerd, wo 1997 der Deich auf einer Breite von 200 Metern brach und das Hochwasser schwere Schäden anrichtete. Was ist seit dem passiert? Vielerorts wurden die Deiche neu gebaut und teilweise verbessert, in Brieskow-Finkenheerd wurde der alte Deich wieder aufgebaut -  mehr nicht.

Um Autobauer und Banken zu unterstützen (von Griechenland will ich gar nicht erst anfangen, letztendlich kommt dieses Geld aber auch nicht den Griechen sondern Banken etc zu Gute) wird Milliarden an Steuergeldern innerhalb weniger Tage “frei” gemacht und völlig undemokratisch durch Bundestag und Bundesrat geboxt. Als Konsequenz des Oderhochwassers von 1997 hat man eine Hochwasser-Medaille an Zivilisten verliehen. Wow! Geld für einen höheren, stärkeren, besseren Deich in z.B. Brieskow-Finkenheerd war dann wohl nicht mehr vorhanden.

Alte Postkarten: Lenin und seine Familie (1920)

[...] Lenin stammte aus einer sozial und kulturell liberal engagierten Familie, die 1882 in den erblichen Adelsstand erhoben wurde. Der Großvater mütterlicherseits, Dr. Alexander Dimitrijewitsch Blank (* 1799 in Staro Konstantinowa (Wolhynien) als Srul Blank; † 17. Juli 1870 in Kokuschkino), war jüdischer Herkunft, jedoch nicht gläubig und konvertierte während seines Medizinstudiums zum christlich-orthodoxen Glauben. Seine Ehefrau Anna (* 1799 in Sankt Petersburg; † 1838), deren familiäre Ursprünge sich nach Lübeck zurückverfolgen lassen, war deutsch-baltischer und schwedischer Herkunft sowie lutherischer Konfession, die sie trotz äußerlicher Konversion zum orthodoxen Glauben behielt. Beide heirateten um 1828 in Sankt Petersburg. Die Erziehung der Kinder übernahm nach dem Tod der Mutter deren Schwester Katharina Eleonore Grosschopff, verwitwete Katharina von Essen (* 3. April 1801 in Sankt Petersburg; † 1863), mit der Alexander Blank zusammenlebte, obwohl eine Heirat nicht genehmigt wurde.

Lenins deutsch erzogene Mutter, Maria Alexandrowna Blank (1835–1916), wuchs in einem Dorf auf und erhielt eine häusliche Bildung. Als Autodidaktin erlernte sie mehrere Fremdsprachen. Sie heiratete 1863 den Mathematik- und Physiklehrer Ilja Nikolajewitsch Uljanow (1831–1886). Obwohl sie in demselben Jahr als Externe das Lehrerinnenexamen ablegte, worauf sie sich selbstständig vorbereitet hatte, widmete sie sich ihrer Familie und konnte deswegen nicht arbeiten.

Lenins Vater hatte 1854 die Kasaner Universität absolviert. Er gab 1869 seine langjährige Lehrtätigkeit an höheren Schulen in Pensa und Nischni Nowgorod auf und wurde zunächst Inspektor, später Direktor von Volksschuleinrichtungen in Simbirsk. Er wurde 1882 in den erblichen Adelsstand erhoben. In fast 20 Jahren seiner Tätigkeit stieg die Zahl der Schulen im Gouvernement Simbirsk bedeutend. Außerdem erzog er viele fortschrittliche Lehrer, die „Uljanower“ genannt wurden.

Die Eltern Lenins lebten in Simbirsk. Die Familie Uljanow hatte dabei eine Geschichte des sozialen Aufstiegs hinter sich. Lenins Großvater väterlicherseits war ein aus der Leibeigenschaft befreiter Bauer, der sich als Schneider niederließ. [Wikipedia]

Song der Woche: The Rainbirds – Blueprint (1987)

[...] Gegründet 1986 und benannt nach einem Instrumentaltitel von Tom Waits, gewannen die Rainbirds den Berliner Senatsrockwettbewerb und wurden daraufhin von der Schallplattenfirma Mercury unter Vertrag genommen. Das erste im Berliner Audio Tonstudio von Udo Arndt produzierte Album (Rainbirds) wurde ein durchschlagender Erfolg und die Single Blueprint avancierte 1987 zu einem europaweiten Hit. Zur ersten Besetzung der Band gehörten Katharina Franck (Gitarre, Gesang), Michael Beckmann (Bass) und Wolfgang Glum (Schlagzeug). Anlässlich einer Tournee kam Gitarrist Rodrigo González, späteres Mitglied der Bands Die Ärzte und Abwärts, als festes Bandmitglied hinzu. [Wikipedia]

Nachfolgendes Video zu “Blueprint” wurde an einem freien Tag zwischen zwei Konzerten in Österreich gedreht. Vermutlich im Januar 1988. Drehbuch, Kamera und Regie: Anton Corbijn. Produzent: Richard Bell.

Alte Postkarten: Lenin und der Rundfunk (1919)

[...] Ab Dezember 1900 verwendete er den Decknamen beziehungsweise das Pseudonym „Lenin“. Eine Erklärung besagt, dass er sich dabei auf den sibirischen Strom Lena bezog (Lenin bedeutet russisch: „Der vom Fluss Lena Stammende“) – nach Sibirien verbannt zu werden, bedeutete damals praktisch, dass man im zaristischen Russland als anerkannter Oppositioneller galt. Eine andere Erklärung besagt, dass er mehr an sein Kindermädchen Lena dachte, und dass er bereits als kleiner Junge auf die Frage, „wessen [Kind] er sei“ zu antworten pflegte: „Lenin!“ (deutsch: „Lenas!“).

Lenin hatte mehrere Decknamen, beispielsweise lebte er im Münchner Stadtteil Schwabing als Iordan K. Iordanov und andernorts in München unter dem Namen Mayer.[20] Vor diesem Hintergrund wirkt die Wahl des Pseudonyms eher zufällig. [Wikipedia]

Unter Propaganda würden wir die revolutionäre Beleuchtung der gesamten gegenwärtigen Gesellschaftsordnung oder ihrer Teilerscheinungen verstehen, unabhängig davon, ob das in einer Form geschieht, die dem einzelnen oder der breiten Masse zugänglich ist. Unter Agitation im strengen Sinne des Wortes würden wir verstehen: den Appell an die Massen zu bestimmten konkreten Aktionen, die Förderung der unmittelbaren revolutionären Einmischung des Proletariats in das öffentliche Leben. [Marxists]