Archiv für den Monat August 2010
Woher stammt: “Im Auge behalten”?
Aus dem Repertoire der Ausreden kaiserlicher Staatsdiener. Populär wurde die Redewendung als Reichskanzler Bismarck in einer Rede über seine Mühen mit der schwerfälligen Verwaltung klagte: “Wenn jemand nicht recht weiß, wie er es machen will, dann sagt er: Ich werde die Sache im Auge behalten.”
(Erotischer) Splitter
Dort wo die Schlangen sich schlängeln
und die Mädchen mit Bengeln
fröhlich im Ringelreigen sich wiegen
werden sie Monate später Kinder kriegen
Woher stammen “die Haare auf den Zähnen”?
Vom “haarigen Kerlchen”. Damit waren im ersten Weltkrieg besonders tapfere Kämpfer gemeint. Je wehrhafter, desto haariger. Daraus entwickelte sich die Steigerung von Menschen, die so streitbar sind, dass ihnen Haare auf den Zähnen wachsen. Weil Frauen sich vor allem verbal verteidigen, ging der Spruch “Haare auf den Zähnen” auf streitbare Damen über.
Auflösung des letzten Bilderrätsels
Die Raupe des Ligusterschwärmers ist ausgewachsen etwa 90 bis 100 Millimeter lang. Sie ist leuchtend grün mit sieben seitlichen, weiß-rosa- bis weiß-lila-farbenen Streifen und gelben Punkten. Der eigentliche Kopf besteht nur aus dem vordersten, abgeplatteten Glied der Raupe. Unterhalb des Kopfes sind die für Insekten typischen drei Beinpaare zu erkennen. In der Mitte sind vier Beinpaare, die „Raupenbeine“ ausgebildet, am Ende sitzt ein weiteres Paar Raupenbeine, die Nachschieber. Das Analhorn ist im Ansatz hell, zur Spitze hin schwarz und glänzend. Die ganze Raupe ähnelt einem zusammengerollten Blatt, das Analhorn dem dazu gehörenden Blattstiel. Kurz bevor sich die Raupe verpuppt, nimmt sie eine dunklere Färbung an.





