Die “Dahlbusch- Bombe”, eine Rettungs- Kapsel für verschüttete Bergleute, ist erstmals im Mai 1955 eingesetzt worden. Auf dem Gelände der gleichnamigen Zeche in Gelsenkirchen wurden mit dieser Hohlkörper- Sonde drei Kumpel aus 850 Metern Tiefe gezogen.
Da musste man aber schlank sein!!! Ich erinnere mich noch an das Unglück in Lengede 1963, da wurde die Rettung im Fernsehen LIVE (!! – weiß heute eigentlich noch einer, was das ist?) übertragen. Sehr dramatisch das ganze und sehr erschütternd. Ich habe mich immer gefragt, wie da so kleine Dickerchen wie Sie und ich da reingepasst hätten. Na zum Glück mussten wir ja keine Bergleute werden.
Surfen Sie mal nach Lengede, falls es Sie interessiert.
Und jetzt frage ich mich, ob wir 1963 schon einen Fernseher hatten. Ich glaube eher nicht, das wurde bestimmt später in Rückblicken wiederholt. Die Fernsehbilder sind mir jedenfalls stark im Gedächtnis geblieben. Aaah, ich glaube ein in der Nähe wohnender Verwandter von uns hatte schon so einen Flimmerkasten und da durften wir mit zu sehen.
Aber alle drei nacheinander, nicht gleichzeitig, oder? Besser bisschen eng für kurze Zeit als dauernd zu eng für immer!
Ja ich glaube auch das die drei nacheinander gerettet wurden. Das wäre sonst wirklich zu eng.
Und ja, über Lengede hatte ich mal einen Fernsehfilm gesehen. Von ARD oder ZDF. Sehr dramatisch und mit unseren hochkarätigen deutschen Schauspielern wie Heino Ferch und Veronika Ferres (*gähn*) besetzt. Aber die Geschichte ist schon sehr brisant gewesen.
Na klar nacheinander. Aber schaut doch mal, wie eng das Ding ist.
Ja und. Haben Sie Probleme mit engen Sachen? *hihi*
Meine Sachen sind immer zu eng. Und außerdem leide ich unter “dunkler Platzangst”.