Stiefel an und Hosen hoch!

Denn das Hochwasser kommt näher. Nicht das in Trebbin und Umgebung die Gefahr von Hochwasser wie zur Zeit im südlichen Brandenburg drohen würde, aber tatsächlich stehen die Keller in den Häusern meines Schwagers und meiner Großeltern unter Wasser. Allerdings ist noch nicht ganz abzuschätzen ob es ein Rohrbruch ist oder das Grundwasser nach Oben drückt.

P.S. Zum Glück haben wir selbst keinen Keller, aber als es vor einigen Wochen mal so heftig geregnet hatte, stand das Wasser doch wirklich schon an der Schwelle unserer Eingangstür. Der Boden, welcher durch die tagelangen Regenfälle sowieso schon getränkt war, konnte einfach nicht so viel Wasser in so kurzer Zeit aufnehmen.

Song der Woche: Pink Floyd – Comfortably Numb (1979)

[...] Comfortably Numb ist ein Titel des Konzeptalbums The Wall der britischen Rockband Pink Floyd, der 1979 als Single veröffentlicht wurde. Geschrieben wurde er von David Gilmour (Musik) und Roger Waters (Text). Das Stück gilt als eines der entscheidenden Lieder auf dem Album und wurde von der Band seither regelmäßig bei Live-Auftritten gespielt.

Rockstar Pink, die Hauptfigur des Konzeptalbums The Wall, liegt in einem Hotelzimmer und ist aufgrund massiven Drogenmissbrauchs und psychischer Störungen nicht in der Lage, einen Konzertauftritt zu absolvieren. Um das Konzert nicht absagen zu müssen, wird eilig ein Arzt herbeigerufen, der Pink mit allerlei Medikamenten für die Show bereit machen soll. Während Pink von seinen Halluzinationen berichtet und feststellt, er sei „angenehm betäubt“ (englisch „comfortably numb“), interessiert sich der Arzt nur für die Verabreichung der Aufputschmittel, die seinem Patienten ermöglichen sollen, das Konzert zu geben.

In den Strophen, gesungen von Roger Waters, spricht der Arzt. Er ist mutmaßlich von Pinks Management herbeigerufen worden und versucht, den Künstler mit Hilfe von Medikamenten und gesprochenen Plattitüden (sinngemäß: „Das hier tut kaum weh“, „Dies wird dich wieder auf die Beine bringen“ usw.) für die Show bereit zu machen. Ob dem Arzt die Schwere von Pinks Problemen bewusst ist, wird nicht klar. Schon der einleitende Satz, den der Arzt an den psychisch abwesenden Pink richtet (sinngemäß: „Hallo, ist da jemand drin?“), kann sowohl als missglückter Versuch eines Scherzes als auch als zynischer Umgang mit Pinks Zustand verstanden werden.

Im Refrain (gesungen von David Gilmour) spricht Pink selbst und berichtet, die Stimme des Mediziners sowie sonstige Wahrnehmungen kämen für ihn von ganz weit her, wie „Der Rauch eines Schiffes am Horizont“. Weiter berichtet er von Halluzinationen, die durchmischt sind von vagen Kindheitserinnerungen. Er schließt jede Erzählung mit der Aussage, er sei nun in diesem Zustand „angenehm betäubt“.

Neben dem eindringlichen Text erklärt sich die Botschaft des Liedes auch durch zwei Gitarrensoli von David Gilmour: Während sich das erste Solo noch tonal an den von Pink gesprochenen Refrains orientiert und eher melodisch-romantisch angelegt ist, ist das zweite Solo (gespielt über die Akkorde der „Arzt-Strophen“) deutlich düsterer und aggressiver. Dies verdeutlicht die rapide Verschlechterung von Pinks Zustand. [Wikipedia]

Stöckchen: Gute-Nacht-Geschichten

Von Charlotta hab ich mal ein Stöckchen übernommen, weil sie mich so lieb gebeten hat und sorry, dass die Reaktion meinerseits erst so spät kommt.

Was ist im Rückblick deine Lieblings-Gutenachtgeschichte als Kind?

Ich hab schon immer viel und gerne gelesen aber an so eine richtige Gute-Nacht-Geschichte, die ich vorgelesen bekomme, kann ich mich ehrlich gesagt nicht so erinnern. Erwähnen möchte ich ab die Geschichte vom Angsthasen, die ist mir immer noch ganz lieb.

Was war es früher tatsächlich?

Ich habe absolut keine Ahnung.

Hast du diese Geschichte auch schon mal einem Kind erzählt oder vorgelesen?

Nein.

Welche Geschichte erzählst du einem Kind zum Einschlafen am Liebsten?

Bis jetzt noch keine.

Hattest du als Kind Einschlafrituale?

Auch daran kann ich mich nicht erinnern. Aber mein Teddy (was in Wirklichkeit ein Plüsch-Hund war), der musste immer mit.

Gab es Schlaflieder bei euch?

Ich denke schon.

Was gab es für Betthupferl?

Nach dem Zähneputzen gabs nichts mehr.

Gibst du die heute auch Kindern?

k.a.

Erkenntnisse eines Dilettanten #12

Seit nun mehr zwanzig Jahren verweigere ich mich konsequent erwachsen zu werden. Gern möchte ich den kleinen Jungen in mir am Leben lassen, weil ich denke, dass ich sonst beginne zu sterben.

Manchmal muss ich ihn aber verstecken – den kleinen Jungen. Da darf ich nicht albern sein, Blödsinn erzählen und Unsinn machen. Dann muss ich wenigstens erwachsen tun oder so spielen als wäre ich erwachsen und ganz doll vernünftig. Dauern solche Situationen zu lange bekomme ich Depressionen und mir geht es schlecht. Bin ich aber albern und “unvernünftig” bekomme ich irgendwann ein schlechtes Gewissen.

Egal wie, eigentlich geht es mir immer schlecht. Fast immer…

Song der Woche: Tear Garden – Coma (1987)

Unglaublich, aber dieser Song ist doch tatsächlich vom 87er Album “Tired Eyes slowly burning”. Wenn man es schafft dieses Video bis zum Schluss zu sehen, hat man eine ungefähre Ahnung wie es mir diese Woche geht.

Übrigens sind Tear Garden bereits zum zweiten Mal mit einem Song der Woche dabei.

Wer war die erste Frau beim Tatort?

Sie ist die Mutter aller TV – Ermittlerinnen. Nicole Heesters (1937 in Potsdam geboren). Die Tochter von Alt-Star Johannes Heesters war die erste Frau, die im Tatort den bösen Buben Handschellen anlegen durfte. Lang ist’s her: Heesters bekam ihre Dienstmarke 1978 ausgehändigt, fahndete bis 1980 als Kommissarin Marianna Buchmüller in Mainz.

Woher stammt der Begriff “Saftladen”?

Man ärgert sich über ein Geschäft, die eigene Firma – schnell meckert man: “So ein Saftladen!”

Der Begriff ist erstmals belegt im Berlinischen als spaßige Bezeichnung für die Apotheke im 19. Jahrhundert. Zu Beginn des 20. Jahrhundert wurden Likörgeschäfte und Bierbars so bezeichnet. Mit dem schlechten Ruf dieser Einrichtungen wurde es auf alles, was keinen guten Ruf hat, übertragen.