Alles hat ein Ende

Ich habe eine ganze Weile überlegt, ob ich den Gastbeitrag zum Blogwichteln 2011 veröffentlichen soll. Denn – verdient hab ich ihn nicht. Warum nicht? Weil ich mich am Blogwichteln beteiligen wollte, dann allerdings keinen Beitrag geschrieben habe. Einerseits konnte ich mit dem mir zugewiesenen Blog überhaupt nichts anfangen und andererseits war mir in den letzten Wochen überhaupt nicht nach Schreiben zu Mute. Vielleicht hat es der Ein oder Andere auch bemerkt, wie rar ich mich gemacht habe.

Schon seit Wochen trage ich mich mit dem Gedanken diesen Blog nach Zweieinhalb Jahren zu schließen und genau das werde ich jetzt ganz offiziell machen. Inoffiziell ist das ja – wie man an der rückläufigen Anzahl meines Outputs sehen kann – seit Wochen so. Ich hab einfach alles gesagt, was ich sagen wollte. Alles andere ist nur belangloses Zeug, welches vielleicht noch taugt um mein Ego zu streicheln. Aber eben nichts wirklich Wichtiges mehr, falls es jemals wichtig gewesen sein sollte.

Dann hat Charlotta die Segel gestrichen, was mich weiter in meinem Vorhaben bestärkte. Nun ist also Schluß. Das gibt mir Zeit, endlich meinen Roman zu beenden, auch wenn er nicht so gut werden wird wie der von Quergefönt.

Euch wünsche ich ein paar schöne Feiertage im Kreise eurer Lieben und natürlich einen guten Rutsch!

Blogwichteln 2011 – Der Gastbeitrag

Es freut mich ja sehr, dass ich im Rahmen des Blogwichtelns ein neues Blog entdeckt habe. Und gleich der erste Beitrag ist eine Reminiszenz an meine Kindheit. Der kleine Maulwurf. Das war ein guter Einstieg. Ich habe im weiteren Verlauf der Erkundung einige Gemeinsamkeiten feststellen können, was das Bewichteln wesentlich einfacher macht.

Sie sind also ein Rätselfreund. Spielerätsel in erster Linie. Das ist nicht so ganz mein Metier, aber dem offensichtlich in den späten 70ern liegenden Musikgeschmack nach wäre das vielleicht ein Spiel, das ihnen eventuell bekannt sein könnte?

Und? Haben Sie es erkannt? War doch leicht, oder? Ich komme an dieser Stelle nicht umhin damit zu prahlen, dass ich dieses Spiel einst meisterlich beherrschte. Damals, als Männer noch Feuer machten.

Ich würde Ihnen auch gerne eine musikalische Freude machen, wobei ich Naidoo und Boss Hoss per se mal ausschließe. Aber wenn ich mir so die Titel ansehe, wäre das vielleicht was? Ich habe extra etwas ausgesucht, dass sich so ganz mainstreamig ist (Sie scheinen mir nicht der mainstreammige Typ zu sein), aber irgendwie doch zu passen scheint. Wobei ich mich natürlich komplett täuschen kann. Aber da müssen Sie durch, Sie wollten ja bewichtelt werden.

Ich habe nicht herausgefunden, ob das großartige Soloinstrument Ihrem Geschmack entspricht, aber immerhin habe ich von Nena auch Abstand genommen

Ich scheine offenbar meine letzten Frühlingsurlaube in Ihrer Nähe verbracht zu haben, immerhin war ich wohl im selben Bundesland unterwegs. Erkennen Sie, wo ich war?

In der Rubrik Tiere habe ich eine Textaufgabe gefunden. Betexte ein Bild. So etwas gibt es als Daueraktion, nennt sich Freitagstexter, da wird immer eine Bildunterschrift gesucht. Das wäre doch was für Sie, machen Sie einfach mal mit? Es macht richtig viel Spaß und vielleicht steht der Freitagstexter-Pokal irgendwann bei Ihnen in der Blogstube. Ich hätte da auch eins für Sie:

Das ist übrigens kein gestelltes oder gephotoshoptes Bild, erhöht den Aua-Effekt. Was wäre Ihre Bildunterschrift?

Je länger ich bei Ihnen stöbere, um so mehr entdecke ich, was ich verwenden könnte, das ist gut. Das heisst nämlich, dass mir das, was Sie hier tun, sehr gut gefällt und ich sicherlich wieder komme. Da danke ich doch dem Blogwichtelveranstalter, dass er mich zu Ihnen geführt hat und wünsche Ihnen wunderschöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Vielleicht finden Sie heraus, wer ich bin, dann können Sie mich ja auch mal besuchen auf http://verratichnicht.wordpress.com

Und da man Weihnachtsgrüße auch so schön bildlich machen kann, machen Sie diesen Link mal auf und tun Sie einfach, was man Ihnen aufträgt.


Vater vom kleinen Maulwurf gestorben

Im Alter von 90 Jahren ist gestern Zdenek Miler, der Erfinder des kleinen Maulwurf, gestorben.

[...] Miler entwickelte etwa 70 Filme. In ungefähr 50 von ihnen spielt seine bekannteste Figur, der kleine Maulwurf, die Hauptrolle. Die Idee dazu kam ihm, als er 1956 den Auftrag bekam, eine Geschichte für Kinder zu verfilmen. Da ihm das Drehbuch nicht gefiel und er sehr stark von Walt-Disney-Filmen beeinflusst war, suchte er nach einem Tier, welches die Leitfigur in dem Film übernehmen könnte. Später sagte er, dass er bei einem Spaziergang über einen Maulwurfshügel stolperte und ihm dadurch die Idee kam, den Maulwurf als seine Figur zu verwenden. 1957 entstand dann auch der erste Film Wie der Maulwurf zu seiner Hose kam (Jak krtek ke kalhotkám přišel), der einen Silbernen Löwen in Venedig gewann. Anfangs hat der Maulwurf noch gesprochen. Da Miler aber wollte, dass sein Maulwurf überall in der Welt verstanden wurde, verlieh er ihm später nur noch kurze Ausrufe, um seine Gefühle auszudrücken. Dabei verwendete er die Stimmen seiner Töchter. Diese waren es auch, die die Filme zuerst zu sehen bekamen. So konnte Miler sehen, ob seine Geschichten auch bei den Kindern ankamen.  Wie sehr Miler sich mit dem Maulwurf identifizierte, kann man an einem Zitat ablesen: „Ich brauchte lange, es zu begreifen, aber wenn ich Krtek zeichne, dann zeichne ich mich selbst.“

Gleich von Beginn an war der Maulwurf in der Tschechoslowakei ein großer Erfolg und heute ist der Maulwurf in über 80 Ländern zu sehen. Die Sendung mit der Maus sendet seit 1972 regelmäßig Folgen vom Maulwurf. [Wikipedia]

Hier der allererste Film von 1957: Wie der Maulwurf zu seiner Hose kam.