Das Zwiebeleis – 2012 im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

19.000 Personen passen in das neue Barclays Center um Jay-Z performen zu sehen. Dieser Blog wurde in 2012 über 62.000 mal besucht. Wäre er ein Konzert im Barclays Center, würde es 3 ausverkaufte Vorstellungen benötigen, damit ihn so viele Personen sehen können.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Komm, o Tod, du Schlafes Bruder

Gestern habe ich meinen Hund Teddy beerdigt. Er liegt nun im Garten, neben der Pfingstrose und dem Zaun zu den Nachbarn, welche letztes Jahr ebenfalls ihren Hund verloren haben. Vier Wochen vor seinem 15. Geburtstag musste er leider eingeschläfert werden, nachdem er seit einer Woche sich nur noch mühsam bewegt hat, ständig überall unter sich machte und seit zwei Tagen nichts mehr fraß. War er draußen, buddelte er mehrere Löcher, suchte sich eine ruhige Ecke und lag nur noch da. Jetzt finde ich keine weiteren Worte. Ich werde ihn vermissen.

Mein Blog in 2011

Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.

Hier ist eine Zusammenfassung:

Etwa 8.500.000 Menschen besuchen jedes Jahr das Louvre Museum in Paris. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 110.000 mal besucht. Wenn dieses Blog eine Ausstellung im Louvre wäre, würde es etwa 5 Jahre brauchen um auf die gleiche Anzahl von Besuchern zu kommen.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Alles hat ein Ende

Ich habe eine ganze Weile überlegt, ob ich den Gastbeitrag zum Blogwichteln 2011 veröffentlichen soll. Denn – verdient hab ich ihn nicht. Warum nicht? Weil ich mich am Blogwichteln beteiligen wollte, dann allerdings keinen Beitrag geschrieben habe. Einerseits konnte ich mit dem mir zugewiesenen Blog überhaupt nichts anfangen und andererseits war mir in den letzten Wochen überhaupt nicht nach Schreiben zu Mute. Vielleicht hat es der Ein oder Andere auch bemerkt, wie rar ich mich gemacht habe.

Schon seit Wochen trage ich mich mit dem Gedanken diesen Blog nach Zweieinhalb Jahren zu schließen und genau das werde ich jetzt ganz offiziell machen. Inoffiziell ist das ja – wie man an der rückläufigen Anzahl meines Outputs sehen kann – seit Wochen so. Ich hab einfach alles gesagt, was ich sagen wollte. Alles andere ist nur belangloses Zeug, welches vielleicht noch taugt um mein Ego zu streicheln. Aber eben nichts wirklich Wichtiges mehr, falls es jemals wichtig gewesen sein sollte.

Dann hat Charlotta die Segel gestrichen, was mich weiter in meinem Vorhaben bestärkte. Nun ist also Schluß. Das gibt mir Zeit, endlich meinen Roman zu beenden, auch wenn er nicht so gut werden wird wie der von Quergefönt.

Euch wünsche ich ein paar schöne Feiertage im Kreise eurer Lieben und natürlich einen guten Rutsch!

Blogwichteln 2011 – Der Gastbeitrag

Es freut mich ja sehr, dass ich im Rahmen des Blogwichtelns ein neues Blog entdeckt habe. Und gleich der erste Beitrag ist eine Reminiszenz an meine Kindheit. Der kleine Maulwurf. Das war ein guter Einstieg. Ich habe im weiteren Verlauf der Erkundung einige Gemeinsamkeiten feststellen können, was das Bewichteln wesentlich einfacher macht.

Sie sind also ein Rätselfreund. Spielerätsel in erster Linie. Das ist nicht so ganz mein Metier, aber dem offensichtlich in den späten 70ern liegenden Musikgeschmack nach wäre das vielleicht ein Spiel, das ihnen eventuell bekannt sein könnte?

Und? Haben Sie es erkannt? War doch leicht, oder? Ich komme an dieser Stelle nicht umhin damit zu prahlen, dass ich dieses Spiel einst meisterlich beherrschte. Damals, als Männer noch Feuer machten.

Ich würde Ihnen auch gerne eine musikalische Freude machen, wobei ich Naidoo und Boss Hoss per se mal ausschließe. Aber wenn ich mir so die Titel ansehe, wäre das vielleicht was? Ich habe extra etwas ausgesucht, dass sich so ganz mainstreamig ist (Sie scheinen mir nicht der mainstreammige Typ zu sein), aber irgendwie doch zu passen scheint. Wobei ich mich natürlich komplett täuschen kann. Aber da müssen Sie durch, Sie wollten ja bewichtelt werden.

Ich habe nicht herausgefunden, ob das großartige Soloinstrument Ihrem Geschmack entspricht, aber immerhin habe ich von Nena auch Abstand genommen

Ich scheine offenbar meine letzten Frühlingsurlaube in Ihrer Nähe verbracht zu haben, immerhin war ich wohl im selben Bundesland unterwegs. Erkennen Sie, wo ich war?

In der Rubrik Tiere habe ich eine Textaufgabe gefunden. Betexte ein Bild. So etwas gibt es als Daueraktion, nennt sich Freitagstexter, da wird immer eine Bildunterschrift gesucht. Das wäre doch was für Sie, machen Sie einfach mal mit? Es macht richtig viel Spaß und vielleicht steht der Freitagstexter-Pokal irgendwann bei Ihnen in der Blogstube. Ich hätte da auch eins für Sie:

Das ist übrigens kein gestelltes oder gephotoshoptes Bild, erhöht den Aua-Effekt. Was wäre Ihre Bildunterschrift?

Je länger ich bei Ihnen stöbere, um so mehr entdecke ich, was ich verwenden könnte, das ist gut. Das heisst nämlich, dass mir das, was Sie hier tun, sehr gut gefällt und ich sicherlich wieder komme. Da danke ich doch dem Blogwichtelveranstalter, dass er mich zu Ihnen geführt hat und wünsche Ihnen wunderschöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Vielleicht finden Sie heraus, wer ich bin, dann können Sie mich ja auch mal besuchen auf http://verratichnicht.wordpress.com

Und da man Weihnachtsgrüße auch so schön bildlich machen kann, machen Sie diesen Link mal auf und tun Sie einfach, was man Ihnen aufträgt.


Wie Herr Teddy das Zwiebeleis aß

[Als 1000. Artikel erscheint nachfolgend ein Gastbeitrag vom hochgeschätzten ringelnitz. Bekannt für seinen derben Humor und sein gutes Herz für seine Mitmenschen.]

Als Herr Teddy eines Fischhandels wegen einstmals ins Borschmannsecksche zog, sah er vor Ekmanns Gasthof die alte Frau von Opa Gurke, die Eisspezialitäten feilbot. Teddy grüßte das Weib gar freundlich, welches ihm dies noch freundlicher dankte.

Da er wusste, dass sowohl Manns- als auch Weibsleut im Borschmannseckschen heftig schelten und fluchen und auch ordentlich austeilen können, fragte er die alte Mutter, ob sie wohl auch fluchen könne. Sie antwortet: „O nein, mein lieber Teddy-Sohn, wo sollte ich das Fluchen gelernt haben? Fluchen sei fern von mir! Ich kann keinen Menschen leiden, der flucht.“

Teddy sprach zu seinem Mitgesellen Faxian Trauerklos: „Das wollen wir einmal ausprobieren!“, und zu dem Weib sagte er: „Von vielen Leuten in Dorschborn habe ich gehört, liebe Mutter, dass ihr eine olle Quarktasche und eine lose, trockengefallene, alte Gassenhure seid.“

Da fing das Weib an, so gräulich zu schelten und zu fluchen, dass der Gasthof wackelte. Die furiose Alte beschimpfte Herrn Teddy als bösen Schelm und Dieb und wünschte ihm mehr als zwanzig Tonnen voll Eierlikör und Dorschleberwrust in den Leib. Dazu prügelte sie ihn mit ihrem Gehstock auf’s Haupt und stopfte ihm wieder und wieder ihr gefürchtetes Zwiebeleis in den frechen Schlund.

Teddy aber würgte und kotzte, dass es eine Pracht war und stammelte endlich: „Seht nur, seht nur, liebe Mutter, habe ich euch doch gefragt, ob ihr fluchen könnt, worauf ihr mir geantwortet habt, dass ihr keinen Fluch kennt. Wo habt ihr das Fluchen denn jetzt so schnell gelernt? Hätte ich das gewusst, ich hätte wohl geschwiegen.“

Die Alte aber schrie: „Verpiss Dich, sonst hol ich den Opa Gurke. Dann weißt Du aber nicht mehr, ob Du Herr Teddy oder Frau Teddy bist, glaubss das, Rübennase?“ Und je mehr Teddy versuchte, das Weib zu versöhnen, desto ärger fluchte es und verwünschte Teddy, so dass er sich nichts sehnlicher wünschte, als zu Hause hinter seinem Briefschlitz zu sein. Von Zwiebeleisverkäuferinnen war er aber für immerdar kuriert.