Gegen die Ausbeutung der Arktis! Unterschreibt!

[...] Und seit über 30 Jahren ist Greenpeace gegen die Ausbeutung der Arktis aktiv: Greenpeace hat Forschungscamps – unter anderem auf der zugefrorenen Beaufortsee – aufgeschlagen und auf Expeditionen das Abschmelzen von Gletschern in Grönland sowie die Folgen einer Versauerung der arktischen Gewässer dokumentiert. Zuletzt haben Greenpeace-Aktivisten an den Shell-Schiffen Noble Discoverer und Nordica gegen die Pläne des Konzerns protestiert, im Sommer 2012 vor der Küste Alaskas nach Öl zu bohren.

Die Arktis braucht unsere Hilfe: Seit 800.000 Jahren ist sie von Eis bedeckt. Doch das Eis schmilzt, weil wir mit fossilen Brennstoffen Energie erzeugen. Bald könnte die Arktis das erste Mal seit Menschengedenken eisfrei sein. Mit dramatischen Folgen nicht nur für indigene Völker, Eisbären, Narwale, Walrosse und andere Arten, die dort leben, sondern für die gesamte Menschheit. Das Eis am Nordpol reflektiert Sonnenstrahlen zurück ins All und sorgt damit – quasi als Klimaanlage der Welt – für stabile Wettersysteme, von denen unsere Nahrungsmittelproduktion abhängt. Wenn wir das Eis schützen, schützen wir die Menschheit. [Greenpeace]

wer nicht möchte, dass der verbrecherverein shell auch noch die arktis vergewaltigt, kann diese schützen: 1 million “unterschriften” (in form von name/adresse/e-mail-adresse) werden von greenpeace gesammelt, sie sind schon bei ca. 800.000. die telefonnummer könnt ihr weglassen, auch den haken unten im kästchen. im anschluss bekommt ihr noch eine bestätigungs-mail, wo nur noch ein link angeklickt werden muss. das wäre dann alles. wenig aufwand für viel!

http://www.savethearctic.org/

Der Weg der Europäer in die Knechtschaft

Mit der Schuldenkrise könnte es sich verhalten wie mit Fukushima: Muss es erst zur wirtschaftlichen Kernschmelze kommen, bevor die Politik das Richtige tut?

Sehr lesenswerter Artikel auf welt.de, auch wenn ich den Vergleich mit Fukushima etwas geschmacklos finde.

Koch-Mehrin: Skurrile Verteidigung

Nach dem Motto “Frech kommt weiter!” handhabt Koch-Mehrin den Entzug ihres Doktortitels durch die Uni Heidelberg.

[...] „Wenn in den beiden Gutachten zu einer vorgelegten Doktorarbeit derart massive Kritik geäußert wird, dann ist ganz sicher davon auszugehen, dass … meine Arbeit einer besonders kritischen Untersuchung unterzogen wurde“, argumentiert die Politikerin.

„Der Promotionsausschuss hat mir im Jahr 2000 in voller Kenntnis aller eklatanten Schwächen meiner Arbeit den Doktortitel verliehen. Heute sieht der Promotionsausschuss das anders.“ Sie werde prüfen, ob dessen Entscheidung rechtswidrig sei. [welt.de]

Ach so, ja klar. Sie hat zwar abgeschrieben, aber die Uni hätte es ja schon damals merken sollen. Hat sie nicht – Pech gehabt! Titel ist Titel. Den kann man Koch-Mehrin nicht mehr nehmen!?

Wie weltfremd und egomanisch muss man eigentlich sein? Aber es passt ja zu dieser FDP-Politikerin, die sich im Europa-Parlament bisher ehr durch Lobby-Arbeit und Abwesenheit bei parlamentarischen Aufgaben auszeichnete.

Spenden für Japan?

Clara Himmelhoch hatte mich ja in ihrem Blog auf eine schmackhaft klingende Spenden-Aktion aufmerksam gemacht, durch welche Geld an die japanischen Opfer der Naturkatastrophen gespendet werden soll. Skeptiker der ich bin, wurde ich stutzig, versprach aber mich mit der Sache zu beschäftigen. Das hat jetzt einige Zeit gedauert, hab aber doch einiges zusammen getragen. Da Heldin im Chaos bereits sehr schön die wichtigsten Aspekte – die GEGEN diese Aktion sprechen – festgehalten hat, erspare ich mir die Arbeit und hab ihren Artikel deshalb verlinkt.

Liebe Clara, sei mir also bitte nicht böse, wenn ich bei dieser Aktion nicht mitmache. Wer jedoch wirklich und wahrhaftig ohne jeglichen Schnickschnack und Werbung für Japan spenden möchte, dem empfehle ich die Aktion Deutschland hilft.

Kruzifixe in Klassenräumen: Lob von der Kirche

Wundert eigentlich nicht, oder? Interessant ist aber, wie die Kirche -  in diesem Fall das EKD – ihre Zustimmung begründet. Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (Große Kammer) würde zeigen, dass die Vielfalt in Europa noch eine Chance hat. Denn, so Autor Felmberg, nur da wo religiöse Symbole und Ideen vorhanden sind, wird der Pluralismus und die Toleranz gefördert. Dank des Urteils hat der Laizismus (Trennung von Staat und Kirche) in Europa keine Chance! Für mich ist es nur ein weiterer Beleg wie stark die Kirche nach wie vor ihren Einfluss ausübt.

[...] Damals war klar: Ein solches Urteil schadet dem europäischen Gedanken, weil dieser in Anerkennung der unterschiedlichen Kulturen und Religionen das Gemeinsame betont, ohne das Eigene zu verbieten. Wer die in die Öffentlichkeit wirkende „kreuzlose“ Gesellschaft fordert, schadet denen, die um Religionsfreiheit in wirklicher Unterdrückung kämpfen. Dieses „Kruzifixurteil“ des EGMR war ein Beispiel für ein Verständnis von Säkularisierung, das von einer freiheitlichen Ordnung der Toleranz für den Glauben in eine laizistische Ordnung der Intoleranz gegen alle Religion umschlug. [Wer den ganzen Schmu lesen will]

Klimaschutz fängt zu Hause an – der CO2-Rechner hilft dabei!

Danke an Anniefee für den Link und den Hinweis auf diese Aktion.

[...] Je geringer der individuelle CO2-Ausstoß, desto besser für die Atmosphäre. Damit jeder Mensch herausfinden kann, welche CO2-Spur er jährlich hinterlässt, haben Klimaforscher das Modell des “carbon footprint” entwickelt: die eigene Klimabilanz als persönlicher ökologischer Fußabdruck. Mit einem Fußabdruck von knapp elf Tonnen CO2 pro Person und Jahr liegen wir Deutschen im Schnitt deutlich über dem weltweiten Durchschnitt von circa 3,8 Tonnen.

Doch wie können Familien ganz konkret ihren CO2-Ausstoß reduzieren? Zunächst einmal müssen Sie wissen, wo Sie besonders viel CO2 produzieren. Dabei hilft der CO2-Rechner, den wir Ihnen hier in Zusammenarbeit mit Klimaktiv, dem größten Infoportal zum Klimaschutz, kostenlos zur Verfügung stellen.

Bitte nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um den ökologischen Fußabdruck Ihrer Familie zu berechnen. Es lohnt sich, denn so können Sie erkennen, in welchem Bereich Ihr CO2-Ausstoß besonders hoch ist. Außerdem erhalten Sie noch auf Ihr Ergebnis abgestimmte Tipps, die nicht nur unserem Planeten helfen, sondern auch Ihrem Geldbeutel. [Eltern.de]

Ein Gesicht des Katholizismus

Bevor ich nach meinem Post zum Islam noch versehentlich in die Ecke dieser intoleranten Islamphobier gestellt werde, hier etwas zur Römisch-Katholischen Kirche. Und um es vorab klarzustellen: Ich bin gegen jegliche Kirche, Religion, Sekte und was auch immer irgendwie dazu gedacht ist den Geist zu knebeln und die dessen freie Entfaltung hemmen.

Bittere Schokolade

 

Gesund und Fairtrade: Der Kakao kommt aus Nicaragua.

 

[...] Kakaobauern in Westafrika beuten systematisch Kinder aus. Der ARD-Film “Schmutzige Schokolade” zeigt, wie das Geschäft der skrupellosen Menschenhändler funktioniert – und welche Schuld Industrie und Verbraucher tragen.

Ein Kind kostet 230 Euro. Der Kakaobauer aus der Elfenbeinküste sagt das, als ob Kinderhandel das Normalste auf der Welt wäre. “Wenn ihr meinem Bruder sagt, wie viele ihr braucht, dann besorgt er sie euch.” Der Mann spricht über Sklavenarbeiter, Kinder zwischen 10 und 14 Jahren, die aus Mali und anderen Nachbarstaaten entführt werden, um auf den Plantagen der Elfenbeinküste zu arbeiten.

Bauern wie er beliefern die ganze Welt. 42 Prozent der weltweiten Kakaoproduktion stammen aus der Elfenbeinküste. Schon lange verdächtigen Hilfsorganisationen die Schokoladenindustrie, von Sklavenhandel und Kinderarbeit in dem westafrikanischen Land zu profitieren. Der dänische Filmemacher Miki Mistrati ist nach Afrika geflogen, um Beweise zu finden. Und er fand sie: Seine Reportage “Schmutzige Schokolade” zeigt, wie das Geschäft der Menschenhändler funktioniert – und wie die Süßwarenkonzerne davon profitieren. [Weiterlesen auf Spiegel.de]

Da das Phänomen nicht ganz so neu ist, gibt es inzwischen auch einen ersten Ansatz der Industrie zur Besserung der Situation – ein Gütesiegel für Schokolade, so genannte Fairtrade-Schokolade. Beispiele und weiterführende Links gibt es auf Edelight, eine Seite die ich auch sonst empfehlen kann.

EU-Gipfel: Das richtige Frühwarnsystem

[...] Auf dem EU-Gipfel in Brüssel drängt besonders Deutschland auf mehr Überwachung und „Frühwarnsysteme“. Was den Staatshaushalt angeht. Merkel fordert auch „Sanktionen gegen Haushaltssünder“ bis hin zum Entzug des Stimmrechts im EU-Rat.

Eigentlich möchte man sich da vor den versammelten Gipfel stellen und „vielen Dank Frau Merkel, merci Sarcozy, muchas gracias and thanks all together“ hauchen – und dann alle nach Hause schicken. Denn zu gebrauchen ist keiner von den 27 Gipfelteilnehmern und EU-Regierungschefs. Nicht für die Bewältigung der ökonomischen Krise und nicht für die Rettung der Welt. Wofür man sie sonst gebrauchen könnte, ist nicht ganz klar und interessiert momentan auch nicht wirklich.

Auf jeden Fall steht die deutsche Forderung nach einem Frühwarnsystem im Raum. Man müsste natürlich genau wissen, wer da vor was denn eigentlich „früh gewarnt“ werden soll, damit man auch nur annähernd das richtige System konzipieren könnte. Mit welchem System könnte man sicherstellen, dass die Politiker die Warnung vor jenen Gefahren überhaupt ernst nehmen, die für viele Bürger schon grausige Realität sind? Bemüht man für diese Forderung mal wieder ein Bild, dann fallen einem nur die Dramen Vulkanausbruch und Tsunami ein. Inmitten wachsender Arbeitslosigkeit und noch schnellerer Einkommenslosigkeit, bei sinkenden Steuereinnahmen und gleichzeitig steigenden Haushaltsausgaben – zum Beispiel für Zinszahlungen – wollen die Politiker rechtzeitig gewarnt werden. Vor was denn eigentlich?

Es ist so, als ob sie mitten im Tsunami oder mitten im Lavastrom herumpaddeln und ein Katastrophen-Frühwarnsystem fordern. In der Realität würde man diese Leute einfach weiterpaddeln lassen, weil es eh keine Irrenanstalten mehr gibt, doch hier bei uns, im „falschen Leben“, sitzen diese Menschen den ganzen Tag lang als Regierungschefs zusammen und werden dafür auch noch bezahlt. Mit viel gutem Geld für sehr schlechte Arbeit, wie wir schon einmal herausgearbeitet haben.

Das richtige Frühwarnsystem sollte schon im Verstand wohnen, dann müsste nicht erst versucht werden, es dort unterzubringen. Vor allen Dingen: Wer sollte denn diesen Versuch unternehmen? Überdies müssten keine großen Ausgaben getätigt werden, denn 27 Rechenschieber mit verschieden farbigen Holzperlen würden ausreichen, um gewarnt zu sein. Umfassend und früh genug.

Für den Euro ist es sowieso zu spät. Denn viel zu viele Euros wurden bereits gedruckt und noch mehr Vermögen und „berechtigte“ Ansprüche an den Markt sind bereits entstanden. Wie lange zieht sich der Euro zurück und verursacht tendenziell fallende Preise? Wann kommt Dynamik in diese Bewegung und wann der „point of no return“? Wann setzen sich dann die Geldmassen und die verbrieften Ansprüche wieder in Bewegung und wollen Dinge zum Anfassen haben? Wie viele Existenzen werden noch in der Deflation zerstört und wann kommt es zum finalen Ende des Euros? [Angelika Garbaya]

Weiter gehts beim Freiheitswerk.