[...] Der vermutliche Verursacher der Gasexplosion am 1. Juli in Ludwigsfelde hat versucht, Menschen zu töten. Das wird ihm mit der Anklage vorgeworfen. Der 24-jährige Benjamin T. habe billigend in Kauf genommen, dass bei seinem Selbstmordversuch andere Menschen hätten mitgetötet werden können, heißt es im Haftbefehl. Wie die MAZ jetzt erfuhr, hatte sich der junge Mann Zugang zur Wohnung der ehemaligen Lebensgefährtin in der Clara-Zetkin-Straße verschafft, als sie nicht zuhause war. Mit einer Zange trennte er in der Küche den Herd von der Gasleitung und ließ Gas ausströmen. Um 10.35 Uhr riss die Druckwelle einer Explosion nicht nur Wände ein und Türen dieser Wohnung aus den Angeln, sondern beschädigte auch drei weitere Wohnungen des Aufgangs. Zur Zeit des Unglücks befanden sich mindestens ein Ehepaar mit Enkelkind und zwei weitere Erwachsene in dem Aufgang. Der vermutliche Täter wurde noch während der Behandlung seiner Brandverletzungen in einer Berliner Klinik zwei Tage nach der Tat vorläufig festgenommen. Jetzt ist er Untersuchungshäftling im Gefängnis Brandenburg, das Amtsgericht Potsdam sieht Fluchtgefahr. [MAZ Online]
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Gegen die Ausbeutung der Arktis! Unterschreibt!
[...] Und seit über 30 Jahren ist Greenpeace gegen die Ausbeutung der Arktis aktiv: Greenpeace hat Forschungscamps – unter anderem auf der zugefrorenen Beaufortsee – aufgeschlagen und auf Expeditionen das Abschmelzen von Gletschern in Grönland sowie die Folgen einer Versauerung der arktischen Gewässer dokumentiert. Zuletzt haben Greenpeace-Aktivisten an den Shell-Schiffen Noble Discoverer und Nordica gegen die Pläne des Konzerns protestiert, im Sommer 2012 vor der Küste Alaskas nach Öl zu bohren.
Die Arktis braucht unsere Hilfe: Seit 800.000 Jahren ist sie von Eis bedeckt. Doch das Eis schmilzt, weil wir mit fossilen Brennstoffen Energie erzeugen. Bald könnte die Arktis das erste Mal seit Menschengedenken eisfrei sein. Mit dramatischen Folgen nicht nur für indigene Völker, Eisbären, Narwale, Walrosse und andere Arten, die dort leben, sondern für die gesamte Menschheit. Das Eis am Nordpol reflektiert Sonnenstrahlen zurück ins All und sorgt damit – quasi als Klimaanlage der Welt – für stabile Wettersysteme, von denen unsere Nahrungsmittelproduktion abhängt. Wenn wir das Eis schützen, schützen wir die Menschheit. [Greenpeace]
wer nicht möchte, dass der verbrecherverein shell auch noch die arktis vergewaltigt, kann diese schützen: 1 million “unterschriften” (in form von name/adresse/e-mail-adresse) werden von greenpeace gesammelt, sie sind schon bei ca. 800.000. die telefonnummer könnt ihr weglassen, auch den haken unten im kästchen. im anschluss bekommt ihr noch eine bestätigungs-mail, wo nur noch ein link angeklickt werden muss. das wäre dann alles. wenig aufwand für viel!
Turmeinweihung auf dem Löwendorfer Berg
Am 10.06.2012 wurde im Trebbiner Ortsteil Löwendorf der neue Aussichtsturm eingeweiht. Vom 21,7 m hohen Turm auf dem Löwendorfer Berg (103 m) hat man einen herrlichen Ausblick auf die umliegende Landschaft und sogar bis zur Bundeshauptstadt Berlin. Der europäische Fernwanderweg E 10 führt in unserer Region von Trebbin über den Löwendorfer Berg direkt am neuen Aussichtsturm vorbei bis nach Blankensee. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall.
Schließliste Schlecker
Mehr als 2000 Filialen wird Schlecker bzw der Insolvenzverwalter in den nächsten Wochen schließen. Trebbin ist zum Glück nicht dabei. Die Schließliste – sortiert nach Bundesländern – gibts hier als PDF.
Der Schatz auf dem Gipfel
Es sind hervorragende Aussichten: Wer den neuen Turm hoch oben auf dem 103 Meter hohen Löwendorfer Berg erklimmen wird, der kann mit bloßem Auge den Berliner Fernsehturm am Horizont erspähen. Davon ist der Stadtverordnete Michael Baumecker (Neue Liste) aus Löwendorf überzeugt. „Man hat einen kilometerweiten Ausblick“, sagte er am Montag bei der Grundsteinlegung.
Noch haben die Bagger erst eine Baugrube ausgehoben. Darin vergrub Bürgermeister Thomas Berger (CDU) feierlich eine Rolle mit Schätzen für die Nachwelt. Beherzt zur Schaufel griffen auch der Löwendorfer Ortsbürgermeister Arno Liersch, Michael Baumecker und der Leiter des Trebbiner Bauamtes, Klaus-Dieter Huschke. Ein Stadtplan und die Broschüre von Trebbin, die Baugenehmigung, eine aktuelle Märkische Allgemeine und ein Säckchen voll Münzen sollen ein gutes Fundament für den Turm bilden.
„Wir haben lange darum gekämpft“, sagte Berger. Schon vor Jahren hatten die Stadtverordneten Michael Baumecker und der bereits verstorbene Rainer Flach die Idee für den Turm. Sie fanden es schade, dass es an einem der beliebtesten Ausflugsziele in der Region gar keinen Aussichtspunkt mehr gibt. Der ehemalige ist vor Jahren abgebaut worden.
Doch zunächst hing alles am Geld. Im Herbst 2010 wurden endlich die Fördermittel genehmigt. Insgesamt kostet der neue Turm 260 000 Euro, 180 000 Euro werden gefördert. Den Rest übernimmt die Stadt. „Dafür haben sich alle Stadtverordneten ausgesprochen“, sagte Berger. Er bedankte sich auch bei den Löwendorfern, die sich so nachhaltig für das Projekt eingesetzt haben.
Geplant hat den neuen Turm der Trebbiner Ingenieur Roland Wegener. 20 Meter soll der Aussichtspunkt hoch werden. „Auf sieben Geschossen bietet sich ein toller Ausblick“, sagte Wegener. So soll der Turm aus sieben Ebenen bestehen, die jeweils über eine kleine Aussichtsplattform verfügen. Sie sind über eine innen liegende Holztreppe verbunden. Ganz oben soll schließlich eine große Plattform entstehen, auf der rund 40 Personen Platz haben. Ein Dach ist nicht geplant.
Mit den Bauarbeiten ist eine Beelitzer Firma beauftragt. Die Arbeiter legten gestern nach der Grundsteinlegung gleich los. Am 30. April soll der Turm stehen.
„Ein Höhepunkt wird der Deutsche Wandertag“, sagte Berger. Das Großereignis vom 20. bis 25. Juni soll Wanderbegeisterte aus der ganzen Republik in den Fläming und auch auf den Hans-Clauert-Wanderweg locken, auf dessen Strecke der Turm liegt. „Bis dahin sollte das Bauwerk wirklich fertig sein, sonst stehen 80 000 Wanderer um die Baustelle“, scherzte Berger. (Von Aglaja Adam – MAZ)
Bundesverwaltungsgericht erlaubt in Schönefeld Flüge bis 24 Uhr
[...] Der Aiport Berlin-Brandenburg »Willy Brandt« kann am 3. Juni nächsten Jahres ohne weitere Einschränkungen in Betrieb gehen. Mit ihrer Entscheidung gegen die Klagen der Anwohner gaben die Leipziger Richter dafür grünes Licht. Grundlage war ein Urteil des selben Gerichts von 2006, in dem ein Flugbetrieb zwischen 0 und 5 Uhr untersagt und in den Randzeiten nur aus »nachvollziehbaren Gründen« erlaubt wurde. Daran hätten sich die Planer vom Brandenburger Infrastrukturministerium gehalten, entschied das Gericht.
Die Anwohner wollten dagegen auch die Flüge in den Randzeiten kippen. Doch da habe der Lärmschutz weniger Gewicht als das Verkehrsbedürfnis, urteilten die Richter. Es sei plausibel, dass es für Zu- und Abbringerflüge zu den Drehkreuz-Flughäfen, für Touristik- und Interkontinentalflüge geboten sei, in den Randstunden Flugverkehr zuzulassen. Durchschnittlich soll es nachts bis zu 77 Flüge geben, in Spitzenzeiten bis zu 103.
Erleichtert reagierten Politik und Wirtschaft. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) begrüßte die Entscheidung als »wichtig für die weitere wirtschaftliche Entwicklung«. Damit sei die Grundlage geschaffen, dass der Flughafen »zu einem der großen Drei« in Deutschland werden könne. Zugleich betonte er, dass der Airport-Betrieb in Einklang gebracht werden müsse mit den Interessen der Menschen. Der Dialog mit den Gegnern werde fortgesetzt. »Das war der letzte Meilenstein auf dem Weg zum neuen Flughafen«, freute sich Flughafenchef Rainer Schwarz. Der Flughafen öffne mit einer Kapazität von 27 Millionen Passagieren. Für Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) war es »ein guter Tag für Wirtschaft und Beschäftigung«.
Das sehen die Anwohner etwas anders. »Das Urteil ist eine Katastrophe für alle Menschen in Deutschland, die in der Nähe von Verkehrsflughäfen wohnen«, sagte Carl Ahlgrimm, der Bürgermeister der Gemeinde Großbeeren, die zu den Klägern gehörte. Der Bürgerverein Berlin-Brandenburg kündigte eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte an. Die »katastrophal falsche Standortentscheidung« werde nicht hingenommen. Der LINKE-Fraktionschef im Bundestag, Gregor Gysi, will sich dafür einsetzen, dass zumindest noch politisch im Sinne der Anwohner entschieden wird. [Neues Deutschland]
Erst kommt das Geld, dann der Mensch. Was für ein Scheiß System. Und Gut’ Nacht.
Erste Fördermittel für schnelles Internet
Trebbins Bürgermeister Thomas Berger (CDU) und der SWFG-Projektleiter Breitband, Marcel Penquitt, können sich über einen von drei Bewilligungsbescheiden für den Breitbandausbau in den Trebbiner Ortsteilen freuen. Seit Mai liegen drei Fördermittelanträge beim Landesamt für ländliche Entwicklung in Groß Glienicke vor. Die Stadt Trebbin hat sich mit der Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SWFG) dafür eingesetzt, von der Markterkundung über ein Planungsverfahren bis hin zur Ausschreibung der Projektumsetzung schnellstmöglich allen Trebbinern das schnelle Internet ins Haus zu bringen.
Nun wurden die ersten Fördermittel bewilligt. Diese Förderung von Land und Europäischer Union deckt zu 90 Prozent eine Wirtschaftlichkeitslücke eines Telekommunikationsunternehmens. Die restlichen zehn Prozent müssen von der Stadt Trebbin erbracht werden. Diese Mittel stehen im städtischen Haushalt 2011 zur Verfügung. Mit der ersten Förderung können die Trebbiner Ortsteile Löwendorf, Schönhagen, Blankensee, Glau und Stangenhagen auf schnelle Internetanschlüsse hoffen. [MAZ Online]
Konzept zur Nutzung der ehemaligen Legehybriden Löwendorf
Die Liegenschaft der ehemaligen LPG Legehybriden Löwendorf ist seit Jahren ungenutzt. Genauso lange schon hoffen die Löwendorfer auf größere Räumlichkeiten für ihr aktives Dorfleben. Die Legehybriden-Liegenschaft war dabei immer mal wieder im Gespräch. „Wir haben nur ein kleines Gemeindebüro, dafür aber viele aktive Bürger“, so Ortsvorsteher Arno Liersch.
Jetzt könnte es eine Lösung für diese Probleme geben. Trebbins Bürgermeister Thomas Berger (CDU) stellte bei der öffentlichen Sitzung der Trebbiner Stadtverordnetenversammlung am Mittwochabend ein Nutzungskonzept für die Bereiche vor, die sich im Eigentum der Stadt befinden. So könnte das frühere Verwaltungsgebäude als Heimstatt für die Löwendorfer Vereine und den Ortsbeirat dienen sowie als Veranstaltungsort genutzt werden. „Zugleich könnte dort auch der Bauhof der Stadt einziehen, der bislang an verschiedenen Standorten verstreut ist“, erklärte Thomas Berger. Der Bauhof hat seinen ebenfalls sehr beengten Sitz in der ehemaligen BHG in Löwendorf. „Der Bauhof könnte auf dem Legehybriden-Gelände konzentriert werden. Damit würde die Kutscherei durch das gesamte Stadtgebiet wegfallen“, so Berger. Er sieht darin auch eine Chance, das energiepolitische Konzept der Stadt in einem größeren öffentlichen Bereich zu verwirklichen. „Heizung und Stromversorgung müssten sowieso neu installiert werden. Da könnten wir etwas mit erneuerbaren Energien in Bewegung setzen“, so sein Standpunkt. Gleich zwei Probleme auf einmal wären gelöst oder die Stadt habe weiterhin eine „nutzlose Liegenschaft am Hals“. Zudem könnte die BHG verkauft werden. Zustimmung fand dieser Vorschlag bei der Fraktion Neue Liste. Michael Baumecker, er ist selbst Löwendorfer, sagte: „Wir kämpfen seit langem um ein Gemeindezentrum, das andere Ortsteile längst haben“. Bedenken zu dem Vorhaben, das im Haushaltsplan 2011 zunächst mit einer Sperre belegt worden war, haben die Unabhängigen Freien Wähler (UFW). „Die Löwendorfer sollen entsprechende Räume erhalten, aber wir sind gegen eine Schnellschuss-Variante“, begründete Paul Schuchardt. Er habe Zweifel, ob der Standort geeignet sei. „Alles abreißen und neu bauen“, so der Vorschlag von Dietrich Puppe, ebenfalls UFW. Bärbel Laue (SPD) verlangte eine konkretere Kostenaufstellung. Ihr sei das Konzept „zu schwammig“. Peter Blohm (CDU), Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, schlug einen Kompromiss vor: Das Konzept werde weiter geprüft, der Sperrvermerk aufgehoben. Dem wurde mehrheitlich zugestimmt. (Von Uta Franke) [MAZ Online]
Ein angenehmer Wochen-Abschluß
… ist für mich der Ausgang der Landtags-Wahl in Mecklenburg-Vorpommern. Nicht weil die SPD gewonnen hat, sondern dass die CDU und noch mehr die FDP so abgestraft wurden. Für mich hat letztere Partei schon lange keine Daseins-Berechtigung mehr, da sind knapp 4 Prozentpunkte weniger als bei der letzten Wahl noch viel zu wenig bzw 2,8 Prozent Wähler immer noch zu viel.
KiK – Knaller in Kürze
Knaller 1: Der allererste Ego-Shooter Doom wurde 1994 von der BPJM verboten, jetzt kam das einfach gestrickte Ballerspiel (so hieß das damals – der Begriff Ego-Shooter wurde erst später erfunden, als eine ganze Welle Spiele dieser Machart den Markt überschwemmten) wieder vom Index runter. Wurde ja auch Zeit, denn mittlerweile gibt es wesentlich schockierendere Spiele – da wirkt Doom nur noch … äh … putzig. Ich habs damals geliebt. Danke für den Hinweis von Chopps.
Knaller 2: Vor 74 Jahren wurde durch die deutsche Wehrmacht hinterhältig Polen überfallen und der Zweite Weltkrieg begann – und ich habe den Eindruck das interesiert keine Sau mehr. Dem Mauerbau und den daraus folgenden Toten (ein Thema in welches ich lieber nicht einsteige) wird hochoffiziell und feierlich gedacht, ebenso jedem weiteren (belangloserem) Jubiläum, aber dem 1. September 1939 anscheinend nicht.
Knaller 3: Die alten 60 Watt-Glühlampen sind in Europa verboten und die Restbestände im Handel so gut wie verschwunden und prompt werden die Preise für Energiesparlampen erhöht. Nachtigall ick hör dir trappsen!

