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Habe heute ein Schreiben an die GEZ abgeschickt in dem ich meinen Frust versucht habe los zu werden. Ob da eine Antwort kommt?

Bereits zum dritten Mal habe ich nun ein Schreiben von Ihnen bekommen, in dem Sie mich auffordern mich für den Gebühreneinzug anzumelden. Dabei wird Ihr Ton drohender und tatsächlich – wie wahrscheinlich von Ihnen beabsichtigt – bekomme ich nun wirklich langsam Angst das Sie mir ukrainische Mitarbeiter schicken, die mir beim Ausfüllen des Formulars behilflich sein werden. Das möchte ich nicht. Deshalb erhalten Sie anbei das ausgefüllte Formular zurück.
Trotzdem habe ich eine Frage, die ich Sie höflichst bitte, mir zu beantworten. Gemäß §4 Abs. 5 des Rundfunkgebührenstaatsvertrages ist jedermann verpflichtet Auskunft zu erteilen. Jedoch, Zitat: „Nur wenn Sie weder Radio noch Fernsehen noch ein anderes empfangstaugliches Gerät haben, besteht keine gesetzliche Auskunftspflicht.“ Da bin ich dann doch etwas verwirrt. Sie haben mich zwei Mal angeschrieben und zwei Mal keine Antwort bekommen, also müssten Sie doch eigentlich davon ausgehen, das ich KEINE Empfangsgeräte besitze. Oder? Da ich in der Zwischenzeit ein Fernsehgerät erworben habe ist es für mich direkt zwar unerheblich, grundsätzlich würde mich das aber trotzdem interessieren. Ich bitte um Klärung.
Desweiteren ist es mir ein dringendes Bedürfnis Ihnen mitzuteilen, dass ich diese Gebühr nur sehr widerwillig zahlen werde, da ich eigentlich nicht bereit bin mit meinen Gebühren Volksmusiksendungen und Wetten dass…? mit diesem Möchtegern-Entertainern zu finanzieren. Außerdem finde ich es eine Zumutung zu den 20.15 Uhr-Zeiten Tatort u.ä. Krimi-Eigenproduktionen (wenn nicht gerade Volksmusiksendungen laufen) zu zeigen. Das ist auf Dauer doch recht eintönig. Große internationale und vor allem erfolgreiche Produktionen werden – wenn überhaupt – im Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen nur im Nachtprogramm gezeigt. Vom Radioprogramm möchte ich eigentlich gar nicht erst anfangen, aber wie es scheint hat jeder Sender nur noch eine Doppel-CD im Programm die ständig wiederholt wird und wo sind eigentlich diese tollen Sportkommentatoren geblieben?
„Nur wenn jeder Teilnehmer Rundfunkgebühren bezahlt, ist Gebührengerechtigkeit gewährleistet!“ entnehme ich Ihrem Schreiben. Ich fände es wesentlich gerechter wenn der Teilnehmer (also der zahlende Kunde sozusagen!) bestimmen könnte was ihm da über die Linse flimmern soll und nicht ein paar weltfremde, alte Herren die mir sagen wollen was ich toll zu finden habe.
Besten Dank, dass Sie mir zugehört haben. Natürlich weiß ich das es nichts ändern wird. Genauso hätte ich auch in den Papierkorb sprechen können, aber was soll’s. So wie Sie möchte ich mich nun auch mit einem Slogan verabschieden und sage daher mit nicht ganz unfreundlichen Grüßen

GEZ – Heute schon gedroht?

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