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Im Prozess um den Tod einer 20-jährigen Frau bei Sex-Spielen werden am Donnerstag vor dem Potsdamer Landgericht die Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Nebenklage erwartet.

Dem 39 Jahre alten Angeklagten werden Mord sowie Störung der Totenruhe vorgeworfen. Er soll die junge Frau im Juli 2008 in Beelitz-Heilstätten (Potsdam-Mittelmark)  „zur Befriedigung seines Geschlechtstriebs“ erwürgt haben. Anschließend habe er sich an ihrer Leiche vergangen, so die Anklage.

Der promovierte Naturwissenschaftler aus Mainz, ein Hobbyfotograf, hatte sein Opfer über das Internet kennengelernt.

(Quelle: rbb-online)

Update am 20.8.09:

Im Prozess um den Tod eines 20-jährigen Fotomodels in Beelitz-Heilstätten (Potsdam-Mittelmark) ist der Angeklagte am Donnerstag vom Landgericht Potsdam wegen Mordes und Störung der Totenruhe verurteilt worden.

Der 39 Jahre alte Wissenschaftler aus Mainz erhielt eine Freiheitsstrafe von zehn Jahren. Zudem wurde er in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Sadomasochist und Hobbyfotograf die junge Frau zur Befriedigung seines Sexualtriebs erwürgt hatte.

Der Verteidiger hatte dagegen für höchstens drei Jahre Gefängnis plädiert. Der Tod der Frau sei zu keinem Zeitpunkt geplant gewesen. Sie habe sich mit dem Mann einvernehmlich zu Sado-Maso-Praktiken verabredet, bei denen es auch um das Würgen und Nachspielen einer Vergewaltigung gegangen sei.

(Quelle: rbb online)

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