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Auf Tarifchecks.de habe ich gerade eben folgenden schönen Artikel zum obigen Thema gefunden:

Die Piratenpartei macht im Internet Furore, die klassischen Medien sowie die etablierten Parteien halten sich noch noch zurück. Die Piratenpartei tritt derzeit als unerschrockene Alternative zu den etablierten Parteien auf. Ihren Rückhalt erfährt sie primär über das Internet.

Das zeigt zum Beispiel die Schlagzeile “Piraten entern Xing”. Xing, die anerkannte Kontakt-Plattform der Internet Geschäftswelt in Deutschland, wurde vom Ansturm ihrer Mitglieder überwältigt und richtete neben den Parteien mit Fraktionsstärke der Piratenpartei eine eigene Gruppe ein. Wie groß der Rückhalt ist, zeigt die Entwicklung der Gruppe bis heute: ca 2400 Mitglieder. Zum Vergleich: FDP ca. 1000, CDU/CSU ca. 850, SPD 550, Grüne 350.

Auch das Wahlbarometer von xing spricht eine eindeutige Sprache, 70-80% der abgegebenen Stimmen gehen auf die Piraten. Sicherlich ist die sichtweise auf xing etwas verzerrt und internetlastig, doch insgesamt betrachtet scheinen die Piraten den Internetnutzern und Politverdrossenen eine Plattform zu bieten, die ihren Vorstellungen entspricht. Oder anders herum formuliert: die etablierten Parteien erreichen die Bevölkerungsgruppen nicht!

Die Aussagen der etablierten Parteien gehen offensichtlich an der Realität im Netz vorbei. So lassen doch die Aussagen von Regierungsmitgliedern bei internetaffinen Bundesbürgern die Haare zu Berge stehen.

Die Piratenpartei hat als als einzige Partei die Gesetze und die Möglichkeiten des Internets verstanden hat. Ihre Mitglieder beherrschen die Klaviatur des Internets, da sie hier zuhause sind. Und diesen Vorteil nutzen sie derzeit aus. Die Mitglieder sind die Marketingstrategen. Die Community erobert die Politik.

Auch die Grünen wurden in ihren Anfängen belächelt und rekrutierten ihre Mitglieder zunächst nur aus der Anti-AKW Bewegung und anderen ökologischen Bürgerinitiativen. Nur langsam wurden sie auch für andere Wählerschichten interessant. Ob die Piratenpartei einen ähnlichen Erfolg haben wird oder im Chaos untergeht und Schiffbruch erleidet wird sich zeigen. Eine Problem könnte der schnelle Erfolg sein. Ihr Vorteil ist jedoch, dass sie auf international Strukturen zurückgreifen können, wie z.B. die schwedische Piraten, die bereits 2006 gegründet wurden. In Schweden schaffte die Partei bei der Europawahl immerhin 7,1 Prozent und zog damit ins Europapalament ein. Bei Wählern unter 30 Jahren sogar 18% der Stimmen.

Erste seriöse Umfragen sehen die Piraten durchaus bereis bei ca. 5%. Eine Stimme für die Piraten wäre demnach auch im Bundestag vertreten. Wenigstens ein spannender Aspekt bei der kommenden Wahl …

(Quelle: Tarifchecks.de)

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