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klee berge versetzenWas für eine Enttäuschung. „Unverwundbar“ war ganz nett und mit „Jelängerjelieber“ haben sie mich gekriegt. Aber schon bei „Zwischen Himmel und Erde“ hätten ich wissen müssen, wohin die Reise geht, denn das aktuelle Album „Berge versetzen“ setzt den Abwärtstrend für mich fort. Also nicht falsch verstehen, die Musik ist gut gemacht, die Texte für deutsche Texte sehr gut, aber teilweise habe ich mich beim Hören doch dabei erwischt, wie ich die Skip-Taste gedrückt habe oder (noch schlimmer) an Rosenstolz denken musste.

Dabei sind sogar zwei, drei Perlen darunter. Der Anfang des Albums beginnt recht vielversprechend mit „Zwischen Glauben und Vertrauen“ und „Zwei Herzen“, fällt dann aber ziemlich schnell ab und ich war schon drauf und dran das Album komplett zu skipen, als „Die Königin“ erklingt. Tolle Uptempo-Synthi-Nummer.

Das Album ist großartig für Leute die auf weichen (fast schon zarten) DeutschPop mit intelligenten Texten über die Liebe und den Alltag stehen. Also hauptsächlich für Frauen zwischen 25 und 35, die in einer Krise sind oder vor kurzem waren. Da das alles nicht auf mich zu trifft, muss ich mich leider von Klee verabschieden. Hoffentlich nicht für immer. Vielleicht kommt doch nochmal ein „Gold“ oder „2 Fragen“?

Tracklist:

  1. Zwischen Glauben Und Vertrauen
  2. Zwei Herzen
  3. Wie Weit
  4. Weil Es Liebe Ist
  5. Weine Nicht
  6. Du Und Ich
  7. 7 Schritte
  8. Ich Lass Ein Licht An Für Dich
  9. Die Königin
  10. Offene Wunden
  11. Mein Vertrauen
  12. Berge Versetzen
  13. Wie Das Wetter
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