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In der vierten Verhandlungsrunde gelang die Einigung: Vertreter von Volkswagen und der Gewerkschaft IG Metall haben sich in Hannover auf einen neuen Tarifvertrag für rund 95.000 VW-Beschäftigte verständigt. Das teilten beide Parteien am Montag mit. Die Mitarbeiter in den sechs westdeutschen Werken des Automobilbauers erhalten demnach ab 1. Januar 2010 eine Lohn- und Gehaltserhöhung von 4,2 Prozent. In dem neuen Tarifvertrag, der eine Laufzeit von 18 Monaten hat, wurde nach Angaben der IG Metall außerdem zwei Einmalzahlungen von insgesamt 710 Euro verankert.

(Quelle: NDR Online)

Kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Was ist mit den beiden ostdeutschen Standorten Zwickau und Dresden? Die westdeutschen Beschäftigen haben sowieso schon ein knappes Drittel mehr Geld in der Lohntüte als die Ostdeutschen. Jetzt erhalten sie eine weitere Lohnerhöhung und die Ossis gehen leer aus. Damit erhöht sich die Schere zwischen Ost und West weiter und die „Einheit“ findet immer noch nicht statt. Aber vielleicht ist das auch so gewollt, um Ossis und Wessis weiterhin auseinander zu halten und gegenseitige Vorurteile zu erhalten. Denn wenn die Leute damit beschäftigt sind über Ossis bzw Wessis zu schimpfen, können sie weniger über die Politik schimpfen, die ja eigentlich daran Schuld ist.

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