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Das Land Brandenburg wird eine Reihe von Tagebauseen mit einer Gesamtgröße von rund 3300 Hektar in seine Hoheit übernehmen. Einer entsprechenden Vereinbarung mit der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft (LMBV) stimmte das Kabinett am Dienstag in Potsdam zu.

Es liege im Landesinteresse, die Ufer und Randbereiche der Seen für den Tourismus zu erschließen, hieß es. Dabei handelt es sich um den Ilsesee, den Sedlitzer See, den brandenburgischen Teil des Partwitzer und des Geierswalder Sees sowie den Altdöberner See.

Er erwartet von der Maßnahme einen Entwicklungsschub für die Region. „Der öffentliche Zugang zu allen
Tagebaurestseen ist gesichert“, sagte Infrastrukturminister Reinhold Dellmann (SPD) am Dienstag.

Der Abschluss der Vereinbarung ermöglicht es Kommunen und Privaten, die an die Seen angrenzenden Grundstücke von der LMBV zu erwerben. Bisher hatte die Gesellschaft Randflächen nur zusammen mit der Wasserfläche des jeweiligen Sees veräußert. Zu solchen Käufen sahen sich die Kommunen nicht in der Lage.

(Quelle: rbb online)

Vielleicht kann mir mal jemand helfen, denn das verstehe ich jetzt wirklich nicht mehr. Vor kurzem lief doch – leider erfolglos – noch eine Petition gegen den Verkauf von Brandenburger Seen an Privatpersonen. Jetzt heißt es hier das das Land Tagebauseen übernimmt bzw. das der LMBV Seegrundstücke an Privatpersonen oder Kommunen verkaufen kann. Wo ist denn da jetzt ein Vorteil? Und fallen Kosten für den Seuerzahler an?

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