Schlagwörter

, , , , , , ,

horizonSeit „The Joshua Tree“ (1987) erreichte JEDES Album von U2 Platz 1 in Deutschland – natürlich auch „No Line on the Horizon“. Viele Lobeshymnen und Lorbeeren prasselten auf die irischen Musiker nieder, einige behaupteten sogar das neue Album wäre so gut wie „The Joshua Tree“! Absurd, weil man die beiden Alben nicht vergleichen kann. Schon alleine weil 22 Jahre dazwischen liegen in denen sich die Musik und auch die Musiker von U2 weiter entwickelt haben.

Das Album beginnt vielversprechend, mit „Magnificent“ ist einer der besten Songs des Albums gleich vorne mit dabei. Dann wird es mit „Moment of Surrender“ ruhig und an irgendeine Ballade von U2 erinnert mich das Lied sogar. „Unknown Caller“ (mit Edge-Solo) und „I’ll Go Crazy If I Don’t Go Crazy Tonight“ sind  solide gemacht, reissen mich aber nicht vom Hocker. „Get on your Boots“ rockt wie Sau, so wie auch „Stand Up Comedy“, auch wenn es mich kurioserweise an Lenny Kravitz erinnert.

Die besten Songs kommen diesmal zum Schluss: „Fez – Being Born“ ist überraschend, „White as Snow“ eine wunderschöne Ballade, „Breathe“ zwar wieder nur Hausmannskost, dafür aber „Cedars of Lebanon“ das beste Lied auf der Platte. Von mir gibts 4 Sternchen. Hallejuja!

Tracklist:

  1. No Line on the Horizon
  2. Magnificent
  3. Moment of Surrender
  4. Unknown Caller
  5. I’ll Go Crazy If I Don’t Go Crazy Tonight
  6. Get on Your Boots
  7. Stand Up Comedy
  8. Fez – Being Born
  9. White as Snow
  10. Breathe
  11. Cedars of Lebanon
Advertisements