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360px-Bohlensteeg_BlankenseeDas letzte Teil des Bohlenstegs, der ein Stück über den Blankensee führt, ist inzwischen fertiggestellt. Der Zugang zum Steg vom Seeweg aus wurde als Wall aufgeschüttet. „Zuvor war hier ebenfalls ein Holzweg. Wir haben ihn im Rahmen der Sanierung aus Kostengründen durch den Wall ersetzt. Die Erneuerung der Holzteile wie Bohlen, Bretter und Geländer war ohnehin teurer als ursprünglich geplant“, so Stefan Tzschentke, Ortsvorsteher von Blankensee. Die dringend notwendige Sanierung des Bohlensteges begann im vorigen Jahr.

Der erste Teil des erneuerten Steges vom Blankenseer Ruhemannweg aus war im Herbst 2008 wieder eingeweiht worden. Engagierte Blankenseer Bürger, Dorfklub und Heimatverein hatten bereits 2007 in privater Initiative damit begonnen, Eichenholz zu besorgen. Ursprünglich war für den Steg das etwas weichere Kiefernholz verwendet worden. Im „Speicher“, einer ehemaligen Stallanlage im Ort, die jetzt für die Belange des Dorfes genutzt wird, wurde das Holz im Vorfeld mit Leinöl behandelt und zugeschnitten. Martin Möller, der im benachbarten Glau eine Zimmerei betreibt, führte die Holzarbeiten mit seinem Team aus.

„Der Bohlensteg ist jetzt wieder sicher und stabil“, so Tzschentke. Viele Besucher nutzen die Möglichkeit, ein Stück über den See zu laufen und dabei Wasser, Pflanzen und Tiere zu beobachten.

Blankensee belegte in diesem Jahr beim Landeswettbewerb Brandenburg „Unser Dorf hat Zukunft“ den zweiten Platz. „Nunmehr dürfen wir als Vertreter Brandenburgs am 11. Europäischen Dorferneuerungswettbewerb 2010 teilnehmen“, erzählte der Ortsvorsteher. Im Januar endet die Anmeldefrist. Am 21. Oktober wird es dazu eine öffentliche Ortsbeiratssitzung geben. „Wir wollen uns auch auf europäischer Ebene beweisen“, sagte Tzschentke. Der erneuerte Bohlensteg sei ein Beitrag dazu.

(Quelle: Uta Franke – MAZ Online)

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