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Union und FDP wollen die Pflegeversicherung offenbar privatisieren. Schwarz-Gelb plant nach einem Bericht der „Berliner Zeitung“, die Kosten vermehrt den Arbeitnehmern aufzubürden. Bundeskanzlerin Angela Merkel habe in der Unionsfraktionssitzung angekündigt, den bisher prozentual auf den Lohn bezogenen Beitrag Schritt für Schritt auf einen Pauschalbeitrag umzustellen, berichtet das Blatt unter Berufung auf Sitzungsteilnehmer.

Dies wäre ein schrittweiser Abschied von der solidarischen Finanzierung der Pflegeversicherung, da bei Pauschalbeiträgen der Arbeitgeberbeitrag wegfiele. Zunächst solle es nach Koalitionsplänen zusätzlich zur gesetzlichen Pflegeversicherung eine verpflichtende private Zusatzversicherung geben, berichtet die Zeitung.

Merkel sagte demnach nach Angaben von Sitzungsteilnehmern, der Wahlkampfspruch von Union und FDP, dass die Bürger künftig „mehr Netto vom Brutto“ in ihren Geldbeuteln hätten, werde an diesem Punkt schwer einzuhalten sein. Dies habe sie auch mit steigenden Pflegekosten wegen der Überalterung der Gesellschaft erklärt.

(Quelle: Spiegel Online)

Entlastung ja, aber nur von Arbeitgebern, oder wie? Und wenn das Geld für die Pflege nicht reichen wird (wovon auszugehen ist bei Zunahme der älteren Bevölkerung) dann erhöht man einfach den Beitragssatz oder führt einen Zusatzbeitrag wie bei der Krankenversicherung ein. Und irgendwann wachen wir auf und stellen fest, dass wir die Hälfte unseres Einkommens nur für Rente, Pflege und Krankenversicherung bezahlen und so gut wie nichts von haben werden. Rosige Aussichten!

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