Schlagwörter

, , , , , , , ,

51rA4RQlEaL._SL500_AA240_Manchmal wünschte ich mir ich hätte das Selbstvertrauen anderer, wie zum Beispiel von Beth, der Sängerin von The Gossip. Anscheinend hat sie in ihrer Kindheit und Jugend zu viel Hühnchen gegessen, doch trotz ihres Aussehens steht sie auch gern mal in Dessous auf der Bühne oder posiert vor der Kamera. Anfang der 90er Jahre nannte man das Rrriot-Girl-Bewegung, eine neue aggressivere Form des Feminismus. Übrigens, das auf dem Cover ist nicht Beth. 🙂

Zur Musik: Die klingt wie New Wave Anfang der 80er Jahre zu seinen besten Zeiten. Nach Blondie oder Siouxsie and The Banshees. Und es klingt stark nach Kosheen. Ich liebe New Wave und ich mag Kosheen, von daher hatten Gossip also leichtes Spiel. Hinzu kommt noch Beth’s Stimme, die manchmal etwas dünn und zu hoch klingt, aber im Großen und Ganzen wunderbar zur Musik passt. „Dimestore Diamond“ beginnt noch etwas verhalten, es klingt fast als würden Gossip mit angezogener Handbremse starten. Aber schon mit „Heavy Cross“ gehts richtig zur Sache, leider hat man diesen Titel schon zu oft im Radio gehört. „8th Wonder“ brettert dafür richtig rein und „Long Love Distance“ ist einfach nur Klasse. Im Mittelteil des Albums wird es dann etwas ruhiger, aber mit „2012“ gehts dann nochmal richtig zur Sache. Für mich der stärkste Song des Albums, „Love and let love“ reicht da ebenfalls fast heran. Die letzten beiden Tracks sind ein starker Abgang und machen Appetit auf ein weiteres Gossip-Album, oder ich schau mal wo das neue Yeah Yeah Yeahs-Album ist. Von mir 4 Sternchen.

Tracklist:

  1. Dimestore Diamond
  2. Heavy Cross
  3. 8th Wonder
  4. Love Long Distance
  5. Pop Goes The World
  6. Vertical Rhythm
  7. Men In Love
  8. For Keeps
  9. 2012
  10. Love And Let Love
  11. Four Letter Word
  12. Spare Me From The Mold
Advertisements