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Ich hatte ja diese Problematik schon mal anhand einer gewagten Theorie hier aufgeworfen, nun haben wir es Schwarz auf Weiß.

Nach einer neuen Studie der OECD sieht es relativ schlecht aus für Deutschlands Gesundheit. Hier einige Fakten aus dieser Studie, komplett kann sie hier eingesehen werden.

[…] Ungesunde Lebensweise ist in Deutschland in gleichem Maße verbreitet, wie in anderen Ländern. Allerdings geht die Entwicklung häufig in die falsche Richtung.

Bei der erwachsenen Bevölkerung liegt der Alkohol- und Tabakkonsum etwa im OECD-Schnitt. Deutschland gehört jedoch zu den wenigen Ländern, in denen der Anteil der rauchenden Frauen in den vergangen Jahren zugenommen hat.

Jugendlichen bewegen sich vergleichsweise wenig und essen nur selten Obst. Bei 15-jährigen Mädchen etwa liegt Deutschland mit einem Raucherinnenanteil von 22 Prozent nach Österreich und Tschechien an 3. Stelle in der OECD.

Bei den 15-Jährigen Mädchen hat sich der Anteil der Fettleibigen zwischen 2001 und 2006 verdoppelt und ist damit so schnell gestiegen wie in fast keinem anderen OECD-Land.

Die Gesamtausgaben für Medikamente liegen pro Kopf kaufkraftbereinigt um 17 Prozent über dem OECD-Schnitt. Die von den Krankenkassen finanzierten Kosten für Medikamente sind mit die höchsten in der OECD.

Die Bruttoeinkommen der selbständigen Allgemeinmediziner liegen nach Abzug der Praxiskosten in Deutschland beim 3,3-fachen des Durchschnittslohns. Das ist nach Großbritannien, Mexiko und den USA das höchste relative Einkommen in den 13 OECD-Ländern, für die diese Daten erhältlich sind. Selbstständige Fachärzte verdienen in Deutschland das 4,1-fache des Durchschnittslohns. Dieser Wert wird in acht OECD-Länder übertroffen. […]

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