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Ist mir gerade so aufgefallen, dass es vielleicht eine Verbindung zwischen „verhunzen“ und „Hunziker“ geben könnte. Michelle Hunziker übrigens – für alle unter 40 Jahren – war mal mit Eros Ramazotti zusammen und ist seitdem nur noch sehr peinlich aufgefallen, u.a. ist sie jetzt Assistentin von Thommi „The Grappscher“ Gottschalk bei „Wetten daß…?“, wo sie einen – natürlich – sehr peinlichen Unfall mit einem Motorroller hatte.

Zur Wortbedeutung „verhunzen“ weiß Trübners Deutsches Wörterbuch (Ausgabe 1939) folgendes:

verhunzen schw. Ztw. Das einfache hunzen (s. d.) „wie einen Hunde behandeln“ ist heute so gut wie verschwunden, und nur ganz ausnahmsweise liest man noch: „Denselben Tag gegen Abend klagt der Thurmöder dem Ulrich gegenüber, wie elend es manchmal einen fuchsen kann und wie es besonders ihn fuchst und hunzet“. Von Zusammensetzungen finden sich ab und zu noch aushunzen (ausschelten) („Freilich würde mich der Vater schön vornehmen und aushunzen, wenn er mich hier ertappte“), herumhunzen und herunterhunzen: „runtergehunzt hat sie ihn, daß man’s auf der ganzen Hasengasse gehört hat“.

Allgemein üblich ist nur noch verhunzen (schlecht, verachtungswert machen, vererben). Nur vereinzelt kommt es mit persönlichem Objekt vor: „Die Helden des Alterthums mit Kommentationen zu schinden und zu verhunzen mit Trauerspielen“. Eher schon: „ein junges Weib, … eine freundliche liebenswerthe Tochter der guten Natur, an der die Hand der Kunst nichts verhunzt noch verhudelt hatte“. Frei: „Verzweiflung , wenn die beiden liebsten Menschen etwa Beethoven oder Schubert verhunzten“; „als plötzlich jemand im anstoßenden Musikzimmer Grieg verhunzte“.

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