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… dürfte doch wohl „The Prisoner“ (auf Deutsch: Nummer 6) sein. Dazu Wikipedia:

Nummer 6 (Originaltitel The Prisoner) ist eine britische Fernsehserie aus dem Jahr 1967 von Patrick McGoohan, der auch die Hauptrolle spielt. Die Serie, welche heute unter den Fans international Kult-Status genießt, ist nach heutigem Verständnis der Kategorie Mystery-Fernsehserien zuzuordnen und gilt somit als ein Vorläufer zu den späteren Mystery-Erfolgen wie Akte X.

Zunächst waren nur sieben Episoden geplant, am Ende wurden es 17, obwohl der Fernsehsender ITV selbst lieber 22 Folgen gesehen hätte. 17 war der Kompromiss. Die Titelmusik zur Serie schrieb Ron Grainer („Doctor Who“).

Die Erstausstrahlung in Deutschland erfolgte in den Jahren 1969/1970 im ZDF, 13 Episoden wurden damals deutsch bearbeitet und gezeigt. Danach geriet die Serie unter den deutschen Programm-Machern lange in Vergessenheit, bis sie im November 2006 auf dem Sender Anixe HD in HD-Qualität gezeigt wurde.

Der Inhalt ist zwar schnell erzählt aber bis heute sehr komplex und nicht leicht verständlich. Unvergessen ist das bewusst offen gehaltene Ende der Serie, was zu einem handfesten Skandal in England führte. Heutzutage ist das ja fast Gang und Gebe bei Mystery-Serien.

In der Einführungssequenz, die jeder Episode vorangestellt ist, wird der grundlegende Plot eingeführt. Der Protagonist – offensichtlich ein Geheimagent des englischen Geheimdienstes – führt ein Streitgespräch mit seinem Vorgesetzten und kündigt wütend seinen Job. Er kehrt in seinem Sportwagen, einem Lotus Seven bzw. Caterham Seven mit dem Autokennzeichen „KAR 120C“, zurück zu seiner Wohnung und beginnt seine Sachen zu packen. Von ihm unbemerkt fährt ein schwarzer Austin Princess Mk IV vor, ein Totengräber in Frack und Zylinder steigt aus und begibt sich zu seiner Wohnungstür. Der Totengräber leitet Betäubungsgas durch das Schlüsselloch und der Protagonist wird ohnmächtig. Später erwacht er, offensichtlich noch immer im gleichen Raum, doch befindet er sich nach einem Blick aus dem Fenster nicht mehr in London, sondern an einem ihm unbekannten Ort, in einem Dorf – The Village.

In dem Dorf, das durch eine mediterran anmutende Architektur auffällt, befinden sich merkwürdig gekleidete Bewohner, die alle keinen Namen führen, sondern nur durch eine Nummer gekennzeichnet sind. Die ständige Redewendung der Einwohner, wenn sie sich verabschieden: „Wir sehen uns!“ („Be seeing you!“) wurde zur Zeit der Fernsehausstrahlung auch in Deutschland ein geflügeltes Wort. Der Protagonist – dessen Name dem Zuschauer bis ans Ende der Serie nie mitgeteilt wird – wird von allen als Nummer Sechs (Number Six) bezeichnet.

Niemand in dem Dorf gibt ihm Auskunft darüber, wo er sich befindet und wie man sich von diesem Ort wieder entfernen könnte. Das Sagen hat eine Person, die als Nummer Zwei (Number Two) bezeichnet wird. Der Darsteller von Nummer Zwei ändert sich in (fast) jeder Episode. Vermutlich wird er jeweils von der im Hintergrund wirkenden Nummer Eins ausgetauscht. Dies, weil es noch keiner Nummer Zwei gelang, aus Nummer Sechs die Begründung für seinen Rücktritt herauszupressen.

Sehr lesenswert ist der Artikel von Hans Schmid auf heise.de unter dem Titel „Die Welt ist ein Dorf“. Und auf Seite 360 gibt es einen Vergleich zwischen der alten Serie und dem amerikanischen Remake von 2009 in Wort und Bild.

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