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Während die mit Steuergeldern geretteten US-Finanzriesen ihren Top-Mitarbeitern Millionen-Boni zahlen, entsteht eine Gegenbewegung. Protestler rufen dazu auf, zu kleinen unabhängigen Banken zu wechseln. Ein Appell an die Zivilcourage und den Kampfgeist der Amerikaner.

So lautet die Überschrift zu einem Artikel auf Tagesschau.de, welche nun endlich nach vier Wochen darüber berichten, was schon längst in den großen Zeitungen stand bzw übers Internet verbreitet wurde. Ich möchte das trotzdem gerne nochmal aufgreifen weil ich die Idee sehr gut finde.

Sicherlich werden einige jetzt gleich wieder einwerfen, es bringe ja doch nichts wenn man sein Girokonto von einer Großbank zur Sparkasse oder Genossenschaftsbank verlegt. Da bin ich mir aber nicht so sicher. Veränderung fängt im Kleinen und an der Basis an, das hat die Ökobewegung der 70er/80er Jahre gezeigt. Erst belächelt und verspottet gehört sie jetzt zum Alltag. Warum sollte das nicht mit einer „vernünftigen Finanzwirtschaft“ möglich sein? Nach der hausgemachten Finanzkrise und vor allem den Folgen – sprich: das der gemeine Steuerzahler und nachfolgende Generationen die Zeche bezahlen dürfen – dürfte doch auch dem letzten *** klargeworden sein, dass dieses System geändert werden muss. Weg vom menschenverachtenden Finanzkapitalismus hin zu dem was man früher einmal Soziale Marktwirtschaft nannte oder noch besser gleich ein komplett neues System, welches nicht darauf beruht, dass einige wenige die anderen Menschen und die natürlichen Ressourcen ausbeuten.

Wer sich weiter über die Aktion „Move your Money!“ informieren möchte kann dies auf dem Blog Nationale Schulden oder direkt auf der Seite der Aktion.

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