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Version 1:

Das ist von Goethe :

„Ich bin ein Mensch gewesen, und das heißt : ein Kämpfer sein „. aus Goethes Gedichtsammlung „Der westöstliche Diwan“ (1818).

Davor : „Nicht so vieles Federlesen! Laßt mich immer nur herein!“

Federlesen = umständlicher Empfang des Gastes (dem man z.B. den Rock (von Federn) säuberte).

Daher die Redensart – nicht so viel Federlesens machen = ohne Umschweife aufs Ziel losgehen..

2. Version:

Um normale Gänse-/Hühner-/Enten-federn für Betten und Kissen aufzubereiten mußten sie „geschlissen“ werden, d.h. die Fahnen der Federn wurden vom Kiel abgerissen. Man nannte das auch Federn „lesen“.

Wenn jemand nun nicht viel (des) Federlesens machte, gerieten die Kiele der Federn in die Kissen und pieksten dann natürlich. Schlampige Arbeit, geht aber schneller! Wer also nicht viel Federlesens von einer Sache macht, nimmt es nicht so genau.

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