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Beim Aufräumen habe ich ein Päkchen alter sowjetischer Postkarten gefunden, welche Lenin zwischen 1918 und 1921 bei Veranstaltungen, bei der Arbeit im Kreml und Privat zeigen. Ich werde sie hier nach und nach vorstellen. Wessen Russischkenntnisse noch sehr gut sind, möchte ich bitten den Text auf der Rückseite zu übersetzen. Ich hatte zwar fünf Jahre Russisch, das ist aber auch schon wieder zwanzig Jahre her und seit dem brauchte ich das nicht so oft. (Obwohl der Text auf dieser Postkarte einfach ist, da sind noch weitaus schwierige dabei).

[…] Wladimir Iljitsch Uljanow (russ. Владимир Ильич Ульянов, wiss. Transliteration Vladimir Il’ič Ul’janov), Kampfname Lenin (russisch Ленин), (* 10.jul./ 22. April 1870 greg. in Simbirsk; † 21. Januar 1924 in Gorki bei Moskau) war ein kommunistischer Politiker, marxistischer Theoretiker und gilt als Begründer der Sowjetunion. [Wikipedia]

Wie man der Rückseite entnehmen kann ist die Postkarte von 1968, zeigt jedoch Lenin an seinem Schreibtisch im Kreml im Oktober 1918, wenige Wochen nach dem schweren Attentat auf ihn.

[…] Am 30. August 1918 wurde Lenin bei einem Attentat durch zwei Schüsse verletzt. Die Projektile trafen ihn in Schulter und Hals. Als Attentäterin verhaftete man kurz darauf Fanny Kaplan, eine Anhängerin der Sozialrevolutionäre, die nach einem Verhör exekutiert wurde. Einige westliche Historiker hegen jedoch Zweifel an der Täterschaft Kaplans. Von den Folgen des Attentats erholte sich Lenin Zeit seines Lebens nicht mehr.

Erst 1922 wurde die Kugel im Hals operativ entfernt, nachdem ein deutscher Arzt urteilte, Lenins Kopfschmerzen seien vom Blei verursacht, das das Gehirn vergifte. Bei den Untersuchungen dieser Zeit wurden folgende Leiden festgestellt: Augenprobleme, Magenbeschwerden, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Wundrose, Durchblutungsstörungen im Gehirn. Einem Neuropathologen hatte Lenin zudem gestanden, an – nicht näher erläuterten – Zwangsvorstellungen zu leiden. [Wikipedia]


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