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Dieser Gedanke kam mir jedenfalls am Pfingstwochenende. Nicht das sich dieses Wochenende fernsehtechnisch von den anderen unterschieden hätte, jedoch unterstrich es die gegenwärtige Situation in der Fernsehlandschaft.

Thomi Gottschalk kokettierte in Mallorca mit seinem Ruf als alter, lüsterner Zotenreißer – stellenweise war er dabei sogar richtig sympathisch. Die Hunziker sah mal wieder wie immer schnuckelig aus, zum Glück machte sie nicht allzuoft den Mund auf – na ja, mehr als schmückendes Beiwerk zu Thomi soll sie ja auch nicht sein und vielleicht schalten wegen ihr ja auch noch ein paar geile Säcke ältere Herren ein. So weit so gut.

Enttäuscht war ich allerdings vom Feiertagsprogramm. Jahre-, wenn nicht sogar Jahrezehntelang, war ich es gewohnt ab dem Nachmittag auf allen Sendern mehr oder weniger gute Kinofilme (Blockbuster und Klassiker wie Monumentalschinken) zu sehen, doch diesmal…

Die Privaten versuchten es am Sonntag mit Dungeon Siege (gähn…), Evolution (schon gefühlte 20.000 Mal gesehen) und Sex and the City (womit Pro7 Werbung für den neuen hauseigenen Frauensender Sixx, Sexx oder Shiiit machen wollte). Aber wahrscheinlich hatten sie bereits im Vorfeld den Kampf gegen Wetten daß…?! aufgegeben.

Der Montag war jedoch nicht besser. Sahara und The Guardian – stinkend langweilige Äkschen-Knaller, Mysterious Island, wo man sich aber nur fragt wo diese mysteriösen Special Effects her kommen, und Im Dutzend billger 2 (ohne Kommentar). Da wurde dann Asterix bei den Olympischen Spielen zum Highlight des Abends. Interessiert hätte mich der Mel Gibson-Streifen Apocalypto, der begann aber erst um 23.15 Uhr, da kann ich leider nicht mithalten, da ich in der Regel Arbeiten muss und keine Hausfrau oder Hartzler bin. Soviel zum Programm, jetzt zur obigen Überschrift.

Denn natürlich fragte und frage ich mich schon warum seit einigen Jahren und verstärkt in den letzten Monaten die Qualität des Fernsehprogramms abnimmt. Ich glaube mittlerweile das es eine Verschwörung der Fernsehsender ist, die den deutschen Konsumenten damit langsam zermürben und in den PayTV-Bereich drängen wollen. Denn es ist ja so einfach: Gutes Fernsehen ist möglich, muss aber vom Empfänger bezahlt werden! Wer nicht bezahlen will, wird verdummt, gequält oder zum Abschalten gezwungen. Was wiederum auch nicht so schlecht ist, oder?

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