[…] Seine Karriere begann Ende der 1970er, als er die New-Wave-Band Tubeway Army gründete, die mit Are ‚Friends‘ Electric? 1979 einen Welthit landete. Im gleichen Jahr war sein bereits drittes Album Replicas für 4 Wochen Nummer 1 in den britischen Charts, ein weiterer Nr.-1-Single-Hit folgte mit Cars. Den Erfolg komplett machten die beiden Nachfolger-Alben (jetzt unter dem Namen Gary Numan), The Pleasure Principle (1979) und Telekon (1980), die sich ebenfalls wieder auf Platz 1 der UK-Charts platzierten.

Bis Mitte der 1980er Jahre besonders in England sehr erfolgreich, folgte ein langes künstlerisches Tief, aus dem sich Numan erst 1994 wieder befreien konnte. Das Album Sacrifice stellt mit düsteren, klaustrophobischen Klanglandschaften einen völligen Neuanfang dar.

Numan wird von vielen Bands und Musikern als Vorbild genannt, darunter Dave Grohl (Nirvana, Foo Fighters), Trent Reznor (Nine Inch Nails) oder The Prodigy. Besonders in der New-Wave- und Gothic-Szene zählte er viele Fans und Anhänger. 1998 veröffentlichte die Crossover-Band Fear Factory eine Neuinterpretation seines Klassikers Cars, bei der Gary Numan als Zweitsänger auftrat. [Wikipedia]

Als ich auf Numan aufmerksam wurde, war seine Hochzeit eigentlich schon lange vorbei. Anfang der 90er sammelte ich die CD-Sampler-Reihe „Pop & Wave“ und dort war natürlich auch „Cars“ und „Are Friends electric?“ vertreten. Zehn Jahre später stieß ich auf seine aktuellen Alben „Pure“ und „Jagged“ und war begeistert. Da sich Trent Reznor (Nine Inch Nails) als Fan von Numan geoutet hatte, bedankte dieser sich mit diesen beiden Alben, die auch genauso gut von Reznor hätten sein können. Anschließend legte ich mir das Frühwerk von Numan zu (auch die Tubeway Army – Platten) und war nun noch begeisterter.

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