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Pflanzen streben dorthin, wo sie das meiste Licht bekommen. Die Bananenfrucht wächst seitlich aus der Staude heraus. Sie muss sich dem Licht entgegenkrümmen, dass die Affen im Urwald die Bananen krumm biegen, ist eine abwegige Theorie.

[Aus dem Lexikon des unnützen Wissens]

Um die Insekteneinstiche zu vermeiden, wird über die Staude beziehungsweise den Fruchtkolben eine Kunststofftüte gestülpt. Da aber die Tüte nicht vollkommen dicht abschließt, finden immer noch einige Insekten den Weg hinein. Deshalb wird die Tüte in der Regel innen mit Pflanzenschutzmitteln besprüht, die eingedrungene Insekten töten. Man kann davon ausgehen, dass Bananen mit glatter, unbefleckter Oberfläche während ihres Wachstums einer hohen Dosis Insektiziden ausgesetzt waren. Kleine braune, kreisrunde Punkte deuten hingegen auf einen geringeren Einsatz von Pflanzenschutzmitteln hin. Bananen, die bei uns ankommen, sind in der Regel behandelt mit Thiabendazol (E233) und/oder Imazalil. Bananen aus ökologischem Anbau dürfen nicht mit chemisch-synthetischen Fungiziden behandelt werden, bei Naturland beispielsweise dürfen nur Essig, Extrakte aus Zitronenkernen bzw. Orangenkernen oder das natürlich vorkommende Mineral Kalialaun verwendet werden.

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