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Die heutige Bedeutung des Wortes Feierabend stammt aus der Sprache der mittelalterlichen Handwerker. „Ich hab‘ ausgespunnen. Ich hab‘ Feyerabend“, heiß es bei dem Dichter Gerlingius 1649. Aber es gab auch eine boshafte Bedeutung. Wenn jemand gestorben war, hieß es: „Jetzt hat der Arsch Feierabend.“

[Aus dem Lexikon des unnützen Wissens]

[…] Aus dem lateinischen Wort „fēria“ für einen Wochentag bzw. kirchlichen Feiertag entwickelte sich das althochdeutsche „fîra“ mit der Bedeutung Fest oder Ruhe (im christlichen Sprachgebrauch vor allem ein Tag, der mit einer gottesdienstlichen Handlung begangen wurde). Hieraus wurde mittelhochdeutsch „vîre“ für einen festlich begangenen Tag oder die Arbeitsruhe (woraus sich der neuhochdeutsche Begriff „Feier“ entwickelte), wobei seit dem 12. Jahrhundert „vîr-âbent“ den Vorabend eines Feiertages bezeichnete . Dieser Begriff wird später frühneuhochdeutsch (nach dem 16.Jahrhundert) unter dem Einfluss der Sprache der Handwerker umgedeutet zu „(Beginn der) Ruhezeit am Abend“. [Wikipedia]

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