Schlagwörter

, , , , , , , ,

Bereits Anfang des Monats hatte Charlotta einige ihrer Leser eingeladen dieses Stöckchen aufzunehmen. Leider bin ich erst jetzt dazu gekommen.

Ich hatte erst verstanden, das es darum geht das imaginäre Zimmer des Kindes in uns selbst zu beschreiben, und damit tat ich mich etwas schwer. Da aber die anderen mehr oder weniger ihre realen Zimmer bzw Ecken beschrieben haben, mache ich das auch so.

Da sich unser Kleiner überall mit seinem Spielzeug breit macht, wird es natürlich etwas schwierig da Grenzen abzustecken. Immer wieder weise ich ihn – mit mehr oder weniger Erfolg – daraufhin nur im Kinderzimmer, dem Flur und dem Wohnzimmer zu spielen. Die Mama hat im Wohnzimmer eine Ecke für sich und ich sammle meinen Kram in einem Extrazimmer (dem „Büro“) im Obergeschoss.

Dort findet man unzählige Kinder- und Jugendbücher, meine Mosaik-Sammlung, etliche Brettspiele und allerlei Krimskram. Auch finden sich dort Kartons und Stapel auf dem Boden von neu erstandenen Büchern, kaputten Spielzeug, welches ich beschlossen hatte noch zu reparieren aber meist erst nach Monaten dazu komme; und weiterer Kram, der irgendwie irgendwann nochmal gebraucht werden könnte, aber erstmal aus dem Erdgeschoss verschwinden musste.

An der Decke hängt die Glasglocken-Lampe aus den 70ern, welche noch von den verstorbenen Vorbesitzern des Hauses stammt. Die Wände sind weiß gestrichen und dort findet sich weder ein Bild, Poster, Spickzettel oder ähnliches. Dafür habe ich vor dem Eingang zum „Büro“ eine „Gallerie“ mit selbstgemalten Bildern vom Kleinen eingerichtet, die sieht man sofort wenn man die Treppe hoch kommt.

So, liebe Hobby- und Küchenpsychologen: Was sagt das über meinen seelischen Zustand aus? 😀

Ach ja, und wer das Stöckchen hier gefunden hat, darf es gern behalten.

Advertisements