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Wundert eigentlich nicht, oder? Interessant ist aber, wie die Kirche –  in diesem Fall das EKD – ihre Zustimmung begründet. Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (Große Kammer) würde zeigen, dass die Vielfalt in Europa noch eine Chance hat. Denn, so Autor Felmberg, nur da wo religiöse Symbole und Ideen vorhanden sind, wird der Pluralismus und die Toleranz gefördert. Dank des Urteils hat der Laizismus (Trennung von Staat und Kirche) in Europa keine Chance! Für mich ist es nur ein weiterer Beleg wie stark die Kirche nach wie vor ihren Einfluss ausübt.

[…] Damals war klar: Ein solches Urteil schadet dem europäischen Gedanken, weil dieser in Anerkennung der unterschiedlichen Kulturen und Religionen das Gemeinsame betont, ohne das Eigene zu verbieten. Wer die in die Öffentlichkeit wirkende „kreuzlose“ Gesellschaft fordert, schadet denen, die um Religionsfreiheit in wirklicher Unterdrückung kämpfen. Dieses „Kruzifixurteil“ des EGMR war ein Beispiel für ein Verständnis von Säkularisierung, das von einer freiheitlichen Ordnung der Toleranz für den Glauben in eine laizistische Ordnung der Intoleranz gegen alle Religion umschlug. [Wer den ganzen Schmu lesen will]

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