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Die Wut der Anwohner der inoffiziellen Umfahrung der Beelitzer Straße über Breitenweg und Pflaumenallee in Trebbin nimmt kein Ende. Jörg Brändel hat Anzeige gegen die Stadt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs erstattet, sowie beim Kreis eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen das Ordnungsamt eingereicht: „Wenn die Stadt eine Strecke zugänglich macht, ist sie in der Sicherungspflicht.“ Er hat Fotos von Autos mit Platten, vom engen Begegnungsverkehr, von bedrängten Fußgängern.

„Keiner muss diese Straße nutzen, aber man kann Ortskundige nicht an Schleichwegen hindern“, sagt Hubert Grosenick, Leiter der kreislichen Straßenverkehrsbehörde. Die Nutzung des Weges erfolge auf eigene Gefahr. Die Dienstaufsichtsbeschwerde sei aber eingegangen und werde geprüft.

Sauer ist Trebbins Bürgermeister Thomas Berger (CDU). Er habe keinerlei Verständnis für den „puren Egoismus einiger Anwohner, die in Toplage wohnen und keinerlei Geduld aufbringen, wenn für alle Trebbiner bessere Bedingungen geschaffen werden“. Zudem seien die Anwohner zum Teil selbst schuld an den begrenzten Ausweichmöglichkeiten für Fußgänger. Auf städtischen Flächen hätten sie ihre Gärten erweitert, das sei geduldet. „Wenn sie uns nun Platzmangel vorwerfen, müssen wir die Flächen zurücknehmen.“ Ab Montag sei die Beelitzer Straße wieder einspurig frei: „Damit liegen wir genau im Zeitplan.“ (ada) [MAZ Online]

Tja, Herr Brändel, das ging dann wohl nach hinten los! Wie sagt schon ein altes Sprichwort? Erst Denken, dann Reden. Wäre aber auch zu schön, wenn die Grundstücke, die illegal in den letzten Jahrzehnten erweitert wurden, wieder auf ihre ursprüngliche Größe schrumpfen würden. Würde mich mal interessieren, was Herr Brändels Nachbarn zu seiner Aktion sagen …

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