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Fantasie, Witz und Charme gekonnt vereint!

Schwert und Revolver von David Michel Rohlmann begeisterte bereits zahlreiche Leser!

»Die Geschichte verspricht einfach viel Weltraum-Spaß, ohne, dass sich eine konkrete Richtung erahnen lässt.«

»Lustig, schrill und vielseitig«

So wurde „Schwert und Revolver“ von David Rohlmann bei Blogg dein Buch angepriesen. Nein, das war leider nichts. Keine Ahnung wen „Schwert und Revolver“ begeistert haben kann, aber die Leser dürften nicht älter als sechzehn Jahre sein und wohl nur selten zu einem Buch greifen. Sorry, Herr Rohlmann, aber das ist ein Buch zum Weglegen. Dabei möchte ich dem Autoren nicht Un-Kreativität und keinen Spaß beim Schreiben unterstellen, im Gegenteil, nur was als Kurzgeschichte vielleicht noch funktioniert hätte, versagt hier als Roman auf ganzer Linie. Es fehlt jeglicher roter Faden in der Handlung, wenn man davon absieht das sich der Protagonist von einer „Action“ zur nächsten hangelt, aber keine der sich anbietenden und interessant werdenden Handlungsstränge wird leider verfolgt.

Angefangen mit der Vorgeschichte, woher der Held kommt und warum er in dieser Welt gelandet ist, diese wird einfach ausgeblendet durch den billigen und uralten Trick des faulen Autoren: Gedächtnisverlust. Schade, denn gerade das hätte mich am meisten interessiert und hätte der Geschichte die nötige Substanz gegeben. Weiterhin fehlt auch jegliche Erläuterung für den Antrieb des Helden sich durch diese fremde Welt zu kämpfen. Stattdessen schließt er sich den erstbesten Hau-Drauf-Gestalten (der Besatzung eines Raumschiffes) an, welche ebenso ziellos durchs All treiben. Auch sind diese Gestalten (ein Haufen Jugendlicher mit besonderen Kampf-Fähigkeiten) genauso farblos beschrieben wie die Hauptfigur.

Am meisten hat mich jedoch die Sprache gestört (als Jugendslang angepriesen), die war ab 100 Seiten nur noch nervig und bei der Hälfte des Buches hatte tatsächlich überlegt das Buch nicht weiter zu lesen, was ich normalerweise nicht mache. Auch diesmal gab ich dem Buch noch eine Chance und hoffte, wenigstens ein originelles Ende würde mich für den Lesefrust entschädigen. Leider auch hier Fehlanzeige.

Alles in allem ein Buch welches ich nicht weiter empfehlen kann und ich hätte mir für den Epidu-Verlag in diesem Fall ein kritischeres Lektorat gewünscht. Wer trotzdem mal reinlesen möchte: Schwert und Revolver.

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